Über den ACvL

Der Aero Club von Lübeck (ACvL) e.V. zählt im Jahr 2016 ca. 140 Mitglieder und definiert sich als Segelflugverein mit Möglichkeiten zum Motorsegel- und Motorflug.

Unser Segelfluggelände befindet sich auf dem Gelände des Flughafens Lübeck im Süden der Hansestadt, den wir aufgrund von Streitigkeiten mit dem Flughafenbetreiber jedoch zur Zeit nicht nutzen können. Stattdessen sind wir im Jahr 2015 beim LSV Kreis Segeberg in Wahlstedt zu Gast (Anfahrt).

In die Luft kommt man mit Windenschlepp oder per Flugzeug-Schlepp mit unserem Motorsegler Grob 109 B Turbo. Neben der sportlichen Leistung von jährlich ca. 50.000 geflogenen Kilometern im dezentralen Streckenflug-Wettbewerb ist der Verein vor allem auf seinen Ausbildungsbetrieb und die damit verbundene Jugendarbeit, sowie seinen anerkannten luftfahrttechnischen Betrieb stolz.

Der ACvL hat zum Ziel Segelflug und Luftsport für jedes Vereinsmitglied unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten zu ermöglichen. Erreicht wird das durch großes ehrenamtliches Engagement und fundierte Aus- und Weiterbildung.

Der Schwerpunkt im ACvL sind die fliegerischen Aktivitäten – der Segelflugbetrieb. Flugsaison ist von Mitte März bis Ende Oktober, in dieser Zeit wird auch praktisch ausgebildet. Außerhalb der Saison fliegen wir nur bei gutem Wetter und wenn Interesse besteht – zum Beispiel zum Neujahrsfliegen am 1. Januar. Unsere Hauptaktivitäten sind Ausbildungsflüge, Überlandflüge und allgemeine Lust- und Erlebnisflüge.

Überlandfliegen kann man an Tagen mit guter Thermik, wenig Wind und Cumulanten mit Wolkenuntergrenzen in 1200-2500 Metern Höhe. Diese guten, labilen, Wetterlagen gibt es vorrangig von März bis Juni. Für Flugschüler sind auch andere Wetterlagen bestens geeignet, fliegen kann man (fast) immer und der Lerneffekt zum Beispiel bei starkem Wind ist nicht zu unterschätzen. Meistens sind an solchen Tagen dann auch weniger Personen am Start, so dass jeder Flugschüler oft fliegen kann. So werden gute Fortschritte besonders zu Beginn der Ausbildung (bis zum Alleinflug und zur "B"-Prüfung) gemacht; Lange Unterbrechungen am Anfang werfen einen schnell zurück. Zwei Doppelsitzer und mindestens ein Einsitzer sind vorrangig für die Schulung vorgesehen. Die anderen Vereinsflugzeuge können für Streckenflüge, Lust- oder Gästeflüge verwendet werden.