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Aufbruch ins gelobte Land

veröffentlicht um 15.07.2013, 23:28 von Winfried Schöch   [ aktualisiert: 23.07.2013, 22:59 ]
Die Wetteraussichten für unsere Wandersegelflieger waren günstig: Am ersten Tag erwartete sie ordentliche Thermik bei kräftigem Nord-West-Wind. Ziel war Lüsse, ein großes Segelflugzentrum südwestlich von Berlin.

Britta und Georg starteten mit LT kurz vor 12 Uhr als erste. Gemeinsam mit L4 flog man zügig aber in niedriger Höhe an Ratzeburg und Mölln vorbei. Ab Büchen wählte LT die direkte Route mit maximalem Rückenwind, zunächst nach Boizenburg an der Elbe. Für die Elbquerung reichte die Flughöhe nicht ganz, so dass bei Hitzacker noch einmal der Motor genutzt wurde. Danach ging es aber direkt auf Kurs schleunigst nach Lüsse, wo noch Zeit blieb, um bei schönsten Wolken ein punktemäßig günstiges kleines Dreieck anzuhängen und auf L4 zu warten.
 
 
Blick auf den Brocken
Blick auf LT beim gemeinschaftlichen 60 km Endanflug auf Lüsse ohne Kreisen
(Fotos: F. Mösch)

Florian und Hein starteten mit L4 gegen 12:10 und entschieden sich für einen Südkurs Richtung Brocken. Auch sie hatten mit niedriger Arbeitshöhe zu kämpfen, bis Celle spielte sich der Flug zwischen 500 und 1000 m ab. Mit dem Brocken in Sicht drehten sie gen Lüsse ab und schauten sich auf diesem Schenkel noch einmal ganz genau Möckern bei Magdeburg an. Vermutlich stand dort eine besonders schöne Kuh auf der Weide? Dafür wurde gleich im Anschluss mit ca. 1750 m die höchste Flughöhe des Tages erreicht. Zeitig gegen 16:30 Uhr waren Lüsse und LT in Sicht und man entschied sich, gemeinsam noch einen Zipfel nach Süden zu fliegen.

19:30 in Lüsse, die Zelte stehen schon (Foto: H. Döhler)
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