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Wellenfliegertreffen in Göttingen

veröffentlicht um 06.03.2016, 09:56 von Winfried Schöch   [ aktualisiert: 06.03.2016, 09:57 ]

Bericht vom Wellenfliegertreffen in Göttingen am 05.März

Es passte in den Zeitplan, und der Zug von Frankfurt nach Lübeck hält ohnehin in Göttingen, also hatte ich mich für Sonnabend, den 05.März zum „Wellenfliegertreffen“ in Göttingen angemeldet. Das „Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ DLR stellte freundlicherweise die Räumlichkeiten zur Verfügung, allerdings machte das auch eine Anmeldung erforderlich, um überhaupt auf das Gelände gelassen zu werden.

Es hatten sich ungefähr 50 Fliegerkameraden versammelt, die vom Organisator Jörg Dummann aus Bad Gandersheim pünktlich um 10 Uhr begrüßt wurden und dann ein ausgesprochen interessantes Vortragsprogramm geboten bekamen. Ich will hier nicht zu sehr auf Einzelheiten eingehen, sondern nur die Erkenntnis des Tages zusammenfassen:

Die Wellenfliegerei in den Deutschen Mittelgebirgen steckt noch ein wenig in den Kinderschuhen. Es gibt zwar ein paar „Freaks“, die da schon sehr fleißig unterwegs sind, aber das Gros der Segelflieger steckt von Oktober bis März in den Werkstätten und hat die Möglichkeiten, sich auch im Winter fliegerisch zu betätigen, noch nicht so recht wahrgenommen. Wer sich einen Überblick über die Aktivitäten verschaffen will, kann das gut im OLC tun. Es ist interessant, sich die Flüge und die zugehörigen Wetterlagen anzusehen. Besonders reizvoll finde ich die Kombinationen aus Hang- und Wellenflug. Daan Spruyt hat am 05.12.2015 einen solchen Flug von Porta Westfalica aus unternommen und 580 km zurückgelegt. Ebenso beeindruckend aber wegen seiner Ausrüstung umstritten ist der Flug von Tomek Ziarko am 15.11.2015 von Worms aus, bei dem er im Lee des Pfälzer Waldes eine Höhe von 9.000 m erreicht hat.

Ich werde dranbleiben und mich für den nächsten Winter vorbereiten. Wir werden überlegen, ob wir nicht eine ASK 21 für die Hang- und Wellenflugsaison nach dem Ende der jahreszeitlichen Thermik bereitstellen.

Wer mehr über die Aktivitäten der Wellenflieger wissen will, kann sich auf der Seite www.schwerewelle.de umfassend informieren.

Claus Cordes


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