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"Vom Ferienpass-Flieger ins Airbus-Cockpit"

veröffentlicht um 10.01.2015, 13:24 von Winfried Schöch   [ aktualisiert: 10.01.2015, 13:27 ]
Heute erschien in den Lübecker Nachrichten ein Artikel über den Werdegang eines ehemaligen Vereinsmitglieds:

"Es war eine Ferienpass-Aktion im August 1994, der Rüdiger Wohlenberg schon lange entgegengefiebert hatte. Erst hatte er sich bei Karsten Holm intensiv nach dem Segelfliegen erkundigt. Dann war der Schüler des Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasiums mit „Kribbeln im Bauch“ hinter Thomas Treptow in die ASK 13 gestiegen. Und eigentlich war es in diesem Moment um Rüdiger geschehen. Seitdem war ihm klar: Ich möchte Pilot werden. [...]"
http://www.ln-online.de/Lokales/Luebeck/Vom-Ferienpass-Flieger-ins-Airbus-Cockpit

Die im Artikel angesprochene Ferienpass-Aktion, bei der wir Schülern in den Sommerferien ein besonderes (Flug-)Erlebnis für wenig Geld bieten, sollte eigentlich auch dieses Jahr wieder stattfinden - aufgrund der Querelen um den damals insolventen Lübecker Flughafen durften wir die Aktion dieses Jahr leider nicht durchführen.

Rüdiger hat sich inzwischen seinen Traum erfüllt und fliegt für Air Berlin mit Airbus 319, 320 und 321 durch Europa. Damit ist er beileibe nicht alleine, etwa ein halbes Dutzend Karrieren von Berufspiloten bis hin zum Airbus-A380-Kapitän haben ihre Ursprünge im Lübecker Aero-Club. Andere Mitglieder sind z.B. Flugzeug-Ingenieur bei Lufthansa-Technik geworden, studieren gerade Luft- und Raumfahrttechnik oder machen ihre Ausbildung bei B/E Aerospace.

(Segel-)Fliegen ist für viele im Aero-Club von Lübeck nicht "nur" Hobby, sondern auch Beruf und Berufung. Wir können nur hoffen, dass auch dieser Aspekt Berücksichtigung findet bei den Diskussionen über die Zukunft des Lübecker Segelflugvereins.
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