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Hangfliegen in Porta Westfalica – die dritte

veröffentlicht um 29.11.2015, 07:21 von Winfried Schöch
(Siehe auch Hangflug 1, Hangflug 2)

 
 
Phöbus im Blick
Über der Hangkante

Am 27.11.2015 war ich wieder in Porta Westfalica – nun schon zum dritten Mal. Mit von der Partie waren Kai Witt mit seinem Phoebus und Jens Burschberg zum Anpacken – danke Jens. Nachdem es bei meinem ersten Ausflug stürmisch und beim zweiten  Mal mit Wolfgang Plehn eher schwachwindig, wehte der Wind am vergangenen Freitag eher mäßig, die Bodenwinde in PW wurden mit 10–12 Knoten angegeben.

Ich bin diesmal aus der Winde an den Hang geflogen, was auch völlig problemlos möglich ist. Dort habe auf Kai gewartet und bin Achten geflogen, um nicht schon die ersten der 6 Schenkel für den OLC zu verbraten. Als Kai in der Luft war, ist er mir erstmal einfach hinterhergeflogen, bis er sich sicher fühlte. Man konnte sehr schön in Hanghöhe oder etwas tiefer fliegen, die Geschwindigkeiten lagen dabei im Mittel so um 120–130 km/h, in Spitzen bei etwa 180 km/h, ohne dass es dabei so harte Turbulenzen gab, wie bei meinem ersten Ausflug an den Hang.

Am Ende kamen bei mir 206 km auf den 6 Schenkeln heraus mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 110 km/h. Der Flug kann im OLC betrachtet werden. Um eine größere Wertungsdistanz zu erreichen, muss man weiter nach Osten fliegen. Dabei muss man aber an den Süntel springen, und die dafür notwendige Höhe konnte ich nicht erreichen.

Für den kommenden Mittwoch/Donnerstag ist die Prognose wieder günstig, wobei der Wind aus etwa 240° kommen soll und auch wieder recht frisch vorhergesagt ist – bis zu 30 Knoten in 500 m Höhe. Ich werde es wohl wieder ausnutzen, mal sehen, ob es diesmal an den Süntel und weiter bis an den Ith langt. Ich werde beim nächsten Mal unmittelbar vor dem Flug auf der Cockpitkante sitzend Socken und Schuhe wechseln, denn die müssen trocken sein. Die Füße waren während des Fluges sehr kalt, weil vorher feucht, und das hat den Genuss deutlich getrübt.

Ansonsten: Fahrzeit mit Hänger etwas mehr als drei Stunden, Abfahrt in Lübeck um sechs, Start (nach dem zweiten Frühstück) gegen 11, Landung 15 Uhr. Sechs Stunden Flugzeit sind für Frühaufsteher aber auch im November / Dezember zu erreichen.

Zur Nachahmung empfohlen. Wir sollten darüber diskutieren, im nächsten Winter eine 21 dafür vorzuhalten.

    Claus Cordes
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