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Fliegen im Exil

veröffentlicht um 21.07.2014, 14:36 von Winfried Schöch   [ aktualisiert: 21.07.2014, 14:57 ]
Auf dem Flughafen Lübeck-Blankensee dürfen die Segelflieger immer noch nicht wieder starten - der Inhaber und Geschäftsführerwechsel verzögerte bisher eine Neuregelung für die Zeit nach dem Auslaufen des Pachtvertrags. Mitten in der Saison ist das eine bittere Pille für alle Sportler. Zum Glück haben die umliegenden Vereine spontan ihre Hilfe angeboten. So konnte mehrfach ein kleiner Schulungsbetrieb auf dem Gelände des LSV Grambeker Heide e.V. organisiert werden. Einige Piloten sind inklusive Flugzeuge auf Exkursion in Hattorf/Aue am Südrand des Harz.

Besonders lebhaft ging es auf einem Fliegerlager für Jugendliche zu, das der LSC Condor jährlich auf seinem Flugplatz in Grube (bei Dahme an der Ostsee) veranstaltet. Der Aero-Club von Lübeck wurde hier mit zwei Flugzeugen, einigen Flugschülern, Fluglehrern und anderen Mitgliedern ebenfalls herzlich willkommen geheißen!
 
 
 
Ungewohnte Fluggeräte: Nadine in der K8 des LSC Condor, die einen erschreckend geringen Plastikanteil aufweist...
 ...und Joachim Häusler...
...sowie ebenfalls Nadine mit Claus Cordes, der das Fliegerlager in Grube mit seiner Focke-Wulf Fw 44–J „Stieglitz“ besuchte

Flugschüler Christian Svensson konnte sich besonders freuen: Er durfte in Grube seine lang ersehnten ersten Alleinflüge absolvieren!
 
 
 
Alles gut gegangen, Christian!
Flugschüler Konrad Mösch gratuliert mit Blumenstrauß
Sie trug mit Fassung die Verantwortung: Fluglehrerin Nadine Sevegnani unterrichtete von morgens früh bis Abends spät

Auch für den noch recht frisch gebackenen Alleinflieger Martin Schuster stand ein besonderes Erlebnis an: Die Umschulung auf den Einsitzer LS4! Dieses Flugzeug ist viel agiler, leistungsfähiger und leiser als das doppelsitzige Schulungsflugzeug ASK-21.

Kurz vor dem Sonnenuntergang: Martin und die LS4

Alle Fotos: F. Mösch
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