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Aschewolken über Norddeutschland

veröffentlicht um 26.05.2011, 15:05 von Florian Mösch   [ aktualisiert: 17.01.2012, 08:32 ]
Airliner mussten am Boden bleiben. Aber die Lübecker Segelflieger waren am 25.5. mit allen Flugzeugen erfolgreich in der Luft.
Obwohl die junge Nadine Sevegnani erst in diesem Jahr ihren Flugschein gemacht hat, gelang ihr mit einem Dreieck von 235 km der längste Flug einer Anfängerin seit Bestehen des Clubs. Die erfahrenere Kerstin Graf kam 2 km weiter. Britta Puls, die schon im vorigen Jahr tolle Flüge gemacht hat, kam auf 580 km mit dem erstaunlichen Schnitt von 99 km/h. Uwe Bartels mit Copilot Georg Serfling musste spätabends in sterbender Thermik kämpfen, erreichte aber nach 582 km den Flugplatz. Altmeister Hans-Werner Große ( 88 ), dessen Weltrekordflug Lübeck-Biarritz auch heute nach 34 Jahren in Europa noch nicht überboten wurde, flog mit seiner Frau Karin weit nach Polen hinein, wendete bei Posen, umflog Berlin im Süden, um über Brandenburg und Perleberg nach Lübeck zurückzufliegen. Das war an dem Tag der schnellste und weiteste Flug im weltweiten Online Contest: 925 km mit 112km/h. Florian Faupel musste in Perleberg landen. Winfried Schöch dehnte seinen 50km Prüfungsflug nur ein Jahr nach seinem ersten Segelflugstart gleich auf 124 km aus.
Manfred Krüger flog 168 km.
Übrigens: Die Aschewolke war kein Märchen. Alle Segelflugzeuge hatten eine Schicht grauer Vulkanasche auf der Flügelnase. 
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