Landesliga 2012

Betreuung für die Segelflugkommission Schleswig-Holstein in der Saison 2012:
Nadine Sevegnani, Florian Mösch, Winfried Schöch (Aero Club von Lübeck)
www.acvl.de/landesliga
  • Woche 26 (17.9.-23.9.): Furioses Finale Natürlich hatten wir uns einen schönen Abschluss der Landesliga 2012 gewünscht, aber dass es so kommen würde... Gleich der Montag zeigte Potential, zumindest im äußersten Norden: Dieter Immler (Flensburg), der ...
    Veröffentlicht um 21.03.2013, 14:07 von Winfried Schöch
  • Woche 25 (10.9.-16.9.): Die Saison ist noch nicht zuende! Auch kurz vor Herbstbeginn schenkt uns Petrus gelegentlich noch Segelflugwetter. Zugegeben, die Thermik ist jetzt schwieriger nutzbar und leider gab es auch schon länger keinen guten Tag am Wochenende mehr ...
    Veröffentlicht um 25.09.2012, 00:55 von Winfried Schöch
  • Woche 24 (3.9.-9.9.): Letzte Chance für Landesligapunkte? Ganze fünf Piloten haben in der vergangenen Woche die wenigen Chancen nutzen können, um für die Liga noch einmal Punkte zu sammeln. Nur elf Flüge wurden in der 24. Wertungswoche ...
    Veröffentlicht um 25.09.2012, 00:52 von Winfried Schöch
  • Woche 23 (27.8.-2.9.): Magic Monday Alle Tabellen finden sich wie immer in der PDF-Datei.In der vergangenen Woche wurden einmal wieder die Piloten begünstigt, die sich werktags in die Luft begeben konnten: geflogen wurde ...
    Veröffentlicht um 07.09.2012, 11:14 von Winfried Schöch
  • Woche 22 (20.-26.8.): Sommerflaute Im Vergleich zur turbulenten 21. Woche ist die Woche 22 schnell erzählt. Das Wetter war durchweg sehr wechselhaft und oft völlig trübe. Am Dienstag meldete der einsame Kämpfer Dieter Immler ...
    Veröffentlicht um 07.09.2012, 11:13 von Winfried Schöch
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Woche 26 (17.9.-23.9.): Furioses Finale

veröffentlicht um 21.03.2013, 14:07 von Winfried Schöch   [ aktualisiert: 21.03.2013, 14:07 ]

Natürlich hatten wir uns einen schönen Abschluss der Landesliga 2012 gewünscht, aber dass es so kommen würde... Gleich der Montag zeigte Potential, zumindest im äußersten Norden: Dieter Immler (Flensburg), der bis zum Sonntag 57 Flüge über 50 km im OLC meldete, durchmaß mit seiner DG 800B 1 ¾ Mal Schleswig-Holstein von Ost nach West: Beim ersten Mal bis Dagebüll, beim zweiten Mal bis kurz hinter Leck. 192 km erbrachten 174 Punkte.

Der Samstag


Unter der Woche ging bei durchwachsenem, oft reichlich dunklem und windigen Wetter nichts mehr, das Wochenende sollte aber freundlich werden. Am Samstag morgen konnte man ausschlafen, es war trostlos und goss in Strömen bis mittags. Um 13:35 Ortszeit traute sich als erster wieder Dieter Immler in die Luft. Zunächst ging es in Baumwipfelhöhe in die Gegend von Schleswig, dann mit besser werdendem Wetter nach Nordwesten über die dänische Grenze nach Tønder und als Jojo wieder zurück in den Südosten.


Nahezu punktgleich zu seinem Flug am Montag konnte Dieter damit Karl-Heinz Boller-Rocholl und Dag Pauschardt (beide Aukrug) im Duo deutlich auf Distanz halten. „Kalli“ und Dag waren eine Stunde nach Dieter gestartet und machten noch einen 124-km-Genuss- und Fotoflug von Aukrug über Neumünster nach Kropp und zurück: „Was für eine Traumsicht in der tollen Rückseite! :-) So macht der Herbst Spaß.“


Dag stellte uns freundlicherweise einige Fotos von seinem Flug für unseren Wochenbericht zur Verfügung. Sein Kommentar dazu: „Insgesamt waren bis auf Ausnahmen die Steigwerte etwas gebremst, vermutlich durch den teilweise ergiebigen Regen bis in den Vormittag hinein. Die Wolken sahen teilweise vielversprechender aus.”



Zwischen Nortorf und Rendsburg Richtung SW (Elbmündung)

Wolkenstraße über Rendsburg Richtung NW


Nübbel mit Nord-Ostsee-Kanal/Eider Richtung SW


Flugplatz Hohn Richtung Westen

Blick Richtung Eckernförder Bucht und Wittensee, links am Horizont die Strände der dänischen Inseln, ganz rechts der Nord-Ostsee-Kanal


Über Aukrug Richtung Norden, die Wolkenstraßen standen fast bis Sonnuntergang


Über Aukrug Richtung SW (Elbmündung) mit Nordseeschauern, die dort den ganzen Tag aktiv waren, uns durch den NW-Wind aber nicht erreichten (alle Bilder vom Samstag: Dag Pauschardt)

Der Sonntag, letzter Tag der Landesliga

Tja, und dann das Finale am Sonntag - dass es in TopMeteo-Dunkelrosa Ende September noch einmal 20 Wertungsflüge und drei 400er gibt, war zwar zu erhoffen aber nicht zu erwarten!


Das Ergebnis des Tages könnte auch als Saison-Zusammenfassung dienen - Ullrich Schwarz aus Wahlstedt hatte mal wieder den besten Riecher und flog taktisch geschickt exakt sechs Schenkel. St. Michel, Lübeck, Aukrug, Lübeck, Rendsburg ergaben letztlich 480 km mit 101 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Sein Kommentar: „Ein Wolkenstraßengeschenk spät im September und am letzten Wertungstag unserer Landesliga! 240 Km Gleitflug mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 136 Km/h.“


Hinter Ullrich folgte ebenfalls wie so oft der personalstarke Lübecker Block. Andreas Redlin startete sogar 10 Minuten vor Ullrich und spannte zwischen Schwerin und Aukrug 434 km auf. Sein Kommentar liest sich auszugsweise ganz ähnlich: „Was fuer ein Saisonabschluss.... mau los aber dann der Hammer - 200 km ohne Kreis - einfach nur geil [...]“

Auch Nadine Sevegnani und Eckhard Schwartz hatten sich Schwerin und Aukrug als Wendepunkte ausgesucht. Nadines Kommentar nach 419 km (Platz drei) erreichte uns per Mail: „Wolkenstraßen, einfach nur geradeaus fliegen, kalte Füße, gute Sicht.... das hat nochmal richtig gefetzt ;-)“ Eckhard Schwartz reichten 377 km zu Platz vier in der Wochenwertung.


Eine ungewöhnliche aber sicherlich schöne Route mit hohem Sightseeingfaktor wählten Christian Bielenberg und Vater Ingo (Wahlstedt): Nach der ersten Wende in Hohenlockstedt zog es sie offenbar zu den Fliegerkameraden nach Grube und anschließend nach einer Wende in Neumünster nochmals in die Nähe von Scharbeutz an die Ostsee (ca. 295 km). Christian im Discus erreichte damit Platz fünf, Ingo im 18m-Ventus musste sich aufgrund des höheren Index’ mit Platz acht zufrieden geben.


Zwischen die Bielenbergs schoben sich ebenfalls zwei Teamflieger: Marc Duysen (LS-1d) und Andreas Diebel (ASW 15) flogen von Flensburg aus mit Wenden bei Tønder, über der Flensburger Förde, bei Leck und schließlich bei Schleswig - 267 bzw. 261 km waren das Ergebnis.


Zahlreiche weitere Piloten aus Grube, Flensburg, Lübeck, Kropp, Aukrug und Rendsburg sorgten für einen rundum erfolgreichen Tag. Den zweitschnellsten Schnitt des Tages von über 96 km/h flog übrigens Junior Anton Kirchner (Neumünster) mit einem Astir CS! Bei seinem 90-km-Flug reichten im Wesentlichen drei Kreise unterwegs.


Allein die Grambeker gingen am Sonntag leer aus. Jörg Arnold schrieb zur Erklärung: „Von unserem Waldflugzeugträger aus war diese Wettererscheinung im Norden weder zu erahnen noch von den vereinzelt oben gebliebenen gemeldet worden, es lief breit und man kam nicht weg.“


Andreas Diebel schickte uns zu seinem Flug am Sonntag vier Bilder, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:


Flensburger Außenförde mit Holnis Spitze

Flensburger Innenförde unter einer schönen Wolkenstraße

Teamflug mit Marc Duysen D-0787 (XN)

Nach einem unerwartet schönen Tag geht (eine Stunde vor der Landung) Richtung Westen nichts mehr


(alle Bilder vom Sonntag: Andreas Diebel)

Zu den Tabellen

Weil sowohl Segeberg als auch Flensburg punkteten, blieb die Jugendvereinswertung unverändert. Gewinner der Landesliga werden die Junioren der Grambeker Heide. Die neun Jugendlichen von Grambek waren bei gutem Wetter fast immer aktiv und dabei oft ganz vorne mit dabei. Intensiv nutzten die Grambeker auch die Möglichkeiten, bei Wettbewerben und Fliegerlagern Landesligapunkte zu scheffeln. Der zweite Platz geht knapp dahinter an Condor, die aus ihrer ungünstigen geografischen Lage Erstaunliches herausholten. Von Condor haben sogar elf Jugendliche teilgenommen. Mit deutlichem Abstand dahinter belegt Aukrug Platz drei. Flensburg (Platz fünf) bleibt knapp hinter Segeberg (Platz vier), Neumünster (Platz sieben) knapp hinter den sechstplatzierten Lübeckern und Dithmarschen und Uetersen teilen sich auch am Schluss punktgleich Platz acht. Wieder mit deutlichem Abstand folgen die letzten vier der Tabelle: Leck, Kropp, Kiel und Pinneberg haben an der Junioren-Landesliga jeweils nur mit einem oder wenigen Flügen teilgenommen.


Mit 4x Grambek und 3x Condor in den Top-10 zeigt auch die Junioreneinzelwertung, welche Vereine über die streckenflugaktivsten Jugendgruppen verfügen. Gewinner wird das frisch gebackene Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft Thilo Scheffler (Condor) ganz knapp vor Axel Looft (Grambek). Mit etwas Abstand folgt auf Platz drei Florian Voss (Grambek), der seinen Platz wiederum ganz knapp gegen Piet-Ansgar Scheffler (Condor) verteidigen konnte. Platz fünf belegt Steffen Looft (Grambek), um die 100 Punkte erreichen Marc Duysen (Flensburg), Jan Erik Jensen (Condor) und Florian Peter (Grambek) auf den Plätzen sechs bis acht. Die Top-10 vervollständigen schließlich Markus Lentin (Aukrug) und Georg Serfling (Lübeck).


Durch eine starke Endphase gewinnt Lübeck schließlich überraschend deutlich die Seniorenvereinswertung. Oft reichte es nicht zum Wochensieg, aber die Lübecker waren an praktisch jedem fliegbaren Tag aktiv und fast immer gleich mit mehreren Piloten vorne dabei. Die 35 lübschen Pilotinnen und Piloten erflogen in Deutschland über 54.000 km. Segeberg lag den größten Teil der Saison in der Landesliga auf Platz eins, erst im  Schlussspurt gaben sie sich geschlagen. Wesentlich häufiger als Lübeck stellten die Segeberger den Wochensieger, einen wesentlichen Unterschied machte letztlich wohl die Personaldecke: In einigen Wochen fehlte Segeberg für die Vereinswertung der zweite gute Flug. Insgesamt flog Segeberg für die Landesliga mit 22 Piloten und 114 Flügen ca. 36.400 km. Wie effizient Segeberg war, machen die drittplatzierten Grambeker deutlich: Die Grambeker flogen mit 25 Piloten in 177 Flügen ca. 41.800 km deutlich weiter als die Segeberger und waren auch oft ganz oben auf dem Treppchen, setzten aber in einigen Wochen ganz aus, vor allem am Ende der Saison.

Condor und Kropp liegen mit jeweils 16 Piloten am Ende der Landesliga ganz knapp beisammen auf Platz vier und fünf. Condor profitierte vor allem von den wahnsinnig engagierten Jugendlichen (s.o.), Kropp von einem höchst erfolgreichen Fliegerlager (wir berichteten). Auch hier fällt auf, dass Kropp deutlich weiter (ca. 35.800 km) unterwegs war als Condor (ca. 27.900 km), Condor flog also offenbar in den punktemäßig ergiebigeren Wochen. Flensburg flog ebenfalls mit 16 Piloten, mit 151 Flügen aber deutlich häufiger als Kropp (108) und Condor (130) - das kann man vermutlich mit dem „Dieter-Faktor“ erklären. Insgesamt wurden ca. 23.300 km und Platz sechs in der Landesliga erreicht.

Recht nah beisammen liegen Aukrug,Neumünster und Dithmarschen auf Platz sieben bis neun. Aukrug zeigt mit 23 Piloten, dass sich die drei personalschwächeren Vereine auf den Plätzen vor ihnen in der nächsten Saison warm anziehen müssen. Neumünster und Dithmarschen schlagen sich mit lediglich 14 Piloten und nur 64 bzw. 56 Flügen erstaunlich gut. Neumünster könnte dank großer Schülerzahl ebenfalls in den nächsten Jahren noch weiter nach vorne kommen. Pinneberg flog mit 13 Piloten ca. 15.900 km und damit insgesamt sogar weiter als Neumünster und Dithmarschen, muss sich aber mit Platz zehn zufrieden geben.

LSV Kiel (7 Piloten, 5.300 km, Platz elf), Leck (10 Piloten, 2.800 km, Platz 14) und Uetersen (6 Piloten, 2.100 km, Platz 15) bilden quasi eine eigene Liga, Ikarus (Platz 12), Husum (Platz 13) und die Akaflieg Kiel (Platz 16) profitierten im Wesentlichen von Einzelleistungen, hier müssen sich erst noch Streckenflugteams bilden.


Der erste Platz der Senioreneinzelwertung ist mehr als eindeutig: Mit fast 90 Punkten Vorsprung gewinnt Ullrich Schwarz (Segeberg), mit dem praktisch immer zu rechnen war (fast 30 Flüge, 1x 800er, 2x 700er, 4x600er) und der oft den Wochensieger stellte. An Ulli konnte man ablesen, wie viel mit hervorragendem Timing und einer optimale Routenwahl wirklich aus einem Tag herauszuholen war. Gelegentlich blitzte auch Regeltaktik hervor, um die letzten Punkte aus den Flügen herauszukitzeln. Platz zwei belegt Altmeister Hans-Werner Grosse (Lübeck, 21 Flüge, 1x 700er, 5x 600er), der aufgrund technischer Probleme relativ spät in die Landesliga startete und das Feld dann unerbittlich von hinten aufrollte. Die Qualitäten von Mensch und Material sind bei Hans-Werner ja bekannt.

Platz drei und neun trennen gerade einmal 13 Punkte - hier hätte es noch bis zum Schluss gewaltige Verschiebungen geben können. Auf den nächsten Rängen folgen aber zunächst drei Piloten, die in den letzten Wochen die Zügel schleifen ließen: Christoph Schwarz (Segeberg), Jörg Arnold und Junior Axel Looft (beide Grambek) stellten alle mit dem 13. August die Arbeit ein - schade, da wäre noch mehr drin gewesen! Verfolger Hendrik Geilsdorf (Neumünster) flog beispielsweise am 27. August noch seinen zweitbesten Flug der Saison (716 Punkte) und teilt sich dadurch schließlich mit Axel Looft Platz fünf. Bemerkenswert ist, dass Hendrik dies mit lediglich zehn Flügen in der Saison erreichte! Axel Looft beispielsweise flog fast 30 Flüge, diese aber terminlich geballt, das war für die Landesliga natürlich weniger effizient. Erwähnenswert ist noch Christophs enorme durchschnittliche Flugdistanz: Lediglich 14 Flüge erbrachten 3x 700er und 3x 600er.

Einen fantastischen siebten Rang erreicht Newcomerin Nadine Sevegnani (Lübeck) in ihrer zweiten Streckenflugsaison. Nadine flog fast so oft wie Ulli und war auch unter der Woche nie zu bremsen - der enorme Einsatz zahlte sich letztlich voll aus. Alwin Kroh (Flensburg) erreichte mit 20 Flügen Platz acht. Auch Alwin hätte evtl. noch eine bessere Platzierung erreichen können, er absolvierte seinen letzten großen Flug bereits am 17. August. Platz neun ging an den fast unermüdlichen Junior Thilo Scheffler (Condor), der über 30 Mal startete, aber schließlich den September ausließ. Platz zehn konnte mit lediglich zwölf Flügen Eckhard Schwartz (Lübeck) erreichen, der oft in der Saison bei langen Strecken auch auf dem hinteren Platz im Duo zu finden war.


Wir hoffen, dass wir uns alle zum Schleswig-Holsteinischen Segelfliegertag am 27.1.2013 in Bad Bramstedt wiedersehen! Dort werden wir dann evtl. noch eine ausführliche Analyse der Landesliga 2012 präsentieren.

Bis dahin letzte schöne Flüge und dann gute Winterarbeit!



Florian, Nadine und Winfried (v.l.n.r.).



Woche 25 (10.9.-16.9.): Die Saison ist noch nicht zuende!

veröffentlicht um 25.09.2012, 00:52 von Winfried Schöch   [ aktualisiert: 25.09.2012, 00:55 ]

Auch kurz vor Herbstbeginn schenkt uns Petrus gelegentlich noch Segelflugwetter. Zugegeben, die Thermik ist jetzt schwieriger nutzbar und leider gab es auch schon länger keinen guten Tag am Wochenende mehr - aber immerhin gingen in Woche 25 neun Flüge in die Landesliga-Wertungen ein.

Den Startschuss gab am Montag Bernd Schröder (Akaflieg Kiel) von Neustadt-Glewe aus. Nachdem er letzte Woche knapp an der 50-Punkte-Hürde scheiterte (wir berichteten), reichten diese Woche 84 km im Discus locker für den ersten Wertungsflug der Akaflieg Kiel in dieser Saison!

Tag der Woche war der Donnerstag, zu dem uns Tages- und Wochensieger Jan-Hinnerk Scheel (Lübeck) diese Foto-(Love-)Story schickte:
TopTherm 13.9.2012: Auf ins Watt! 16:02 Uhr: Wahnsinn, heute wenden wir in St. Peter - ganz sicher!
16:09 Uhr: Es läuft gut - Eider überflogen, Kurs West 16:11 Uhr: Naja, lass uns dann mal doch hier lieber schon umdrehen, ist ja auch schon spät - immerhin, der Strand war schon in Sicht.

Letztlich wären es fast noch 300 km mit Andreas Redlin im Nimbus 4DM geworden. Dass Simon Lietz (Aukrug) die Schule schleifen ließ, können wir offiziell natürlich nicht gut heißen - aber über 210 km im Duo mit Lena Treder und Platz zwei in der Wochenwertung freuen wir uns trotzdem :-) Dritter wurde knapp dahinter Dieter Immler (Flensburg), der ein doppeltes Dreieck in den Norden bis in die Umgebung von Åbenrå flog.
Nadine Sevegnani (Lübeck) startete eine halbe Stunde nach Jan-Hinnerk, hatte in Platznähe jedoch zunächst kein Glück. Per Motorkraft ging es daher nach Wahlstedt, von wo aus noch eine schöne Runde durch Schleswig-Holstein möglich war (184 km, ASG 29). Vier Stunden nach Simon startete auch Dag Pauschard noch in Aukrug - immerhin reichte es noch für 117 km: „Schöner Herbsttag mit tollen Sichten zwischen und zu den Meeren.“ So soll es sein. Martin Schuster und Eckhard Schwartz versuchten sich mit dem Duo als einzige in Mecklenburg-Vorpommern - an diesem Tag waren dort aber keine 100 km drin.
Erstaunlicherweise wurde am Donnerstag kein Flug von Wahlstedt aus hochgeladen. Schade, dadurch ist die Entscheidung für die Vereinswertung nun doch schon eine Woche vor Schluss der Landesliga gefallen.

Der Sonntag schließlich war noch für drei Wertungsflüge gut: Jan-Hinnerk Scheel flog „mit Frank aus SL“ bis kurz hinter Lüneburg, 184 km reichten für den Tagessieg. Hans-Werner Grosse (Lübeck) flog eine Runde durch MV und sah sich Gadebusch und Grevesmühlen an - 110 km. Ullrich Schwarz (Segeberg) reichte ein ausgedehnter „Werkstattflug - Fallschirm“ in Platzumgebung für 87 km und Platz drei.

Zu den Tabellen

Da nur ein Wertungsflug stattfand, bleiben die Jugendwertungen nahezu unverändert: In der Jugendvereinswertung führt Grambeker Heide mit 26 Punkten Vorsprung auf Condor, Aukrug belegt deutlich dahinter Platz 3 mit jetzt 167 Punkten. Die darauffolgenden Plätze sind jeweils paarweise heiß umkämpft: Flensburg ist nur sehr knapp hinter Segeberg (Platz 4), Neumünster trennen nur 9 Punkte von den sechstplatzierten Lübeckern und Dithmarschen und Uetersen teilen sich punktgleich Platz 8.

Die Junioreneinzelwertung führt Thilo Scheffler (Condor) ganz knapp vor Axel Looft (Grambek), mit etwas Abstand folgt auf Platz drei Florian Voss (Grambek), der seinen Platz wiederum gegen Piet-Ansgar Scheffler (Condor) verteidigen muss. Platz fünf belegt Steffen Looft (Grambek), immer noch knapp über 100 Punkte erreicht Marc Duysen (Flensburg) auf Platz sechs. Simon Lietz konnte sich durch seinen Landesligapunkt in dieser Woche von Platz 29 auf 27 verbessern.

In der Seniorenvereinswertung kann Spitzenreiter Lübeck seinen Vorsprung nochmals um 14 Punkte ausbauen und führt nun uneinholbar mit 50 Punkten vor Segeberg - we have a winner!! Feiern tun wir aber erst im nächsten Wochenbericht :-). Segeberg erzielte einen Punkt und hat nun 28 Punkte Vorsprung auf die drittplatzierten Grambeker. Theoretisch könnten die Grambeker in der letzten Landesligawoche noch überholen! Condor und Kropp liegen ganz knapp beisammen auf Platz vier und fünf.
Die sieben Punkte aus dieser Woche bringen Flensburg nicht viel, sie liegen weiter auf Platz sechs. Aukrug konnte jedoch mit seinen 13 Punkten Neumünster überholen und liegt nun auf Platz sieben! Ebenfalls sehr schön: Durch den ersten Wertungsflug der Akaflieg Kiel für die Landesliga haben wir nun 16 teilnehmende Vereine in dieser Saison!

Die Senioreneinzelwertung bleibt in den Top-10 unverändert. Es führt weiter souverän Ullrich Schwarz (Segeberg), Hans-Werner Grosse (Lübeck) auf Platz zwei konnte seinen Vorsprung auf Christoph Schwarz (Segeberg) erneut auf nun 13 Punkte vergrößern - hier ist aber noch alles drin, auch für die Verfolger Jörg Arnold (Grambek, drei Punkte hinter Christoph), Axel Looft (Grambek) und Hendrik Geilsdorf (Neumünster, beide fünf Punkte hinter Jörg). Auch Thilo Scheffler (Condor, fünf Punkte hinter Axel und Hendrik) und Alwin Kroh (Flensburg, vier Punkte hinter Thilo) könnten mit einem Wochensieg noch die Top-3 erreichen!

Veränderte Platzierungen in dieser Woche: Jan-Hinnerk Scheel klettert von Platz 23 auf Platz 15, Dieter Immler von 29 auf 27, Dag Pauschard von 42 auf 40. Simon Lietz punktet erstmals in der Seniorenwertung und landet gleich auf Platz 76, Bernd Schröder steigt auf Platz 93 ins Geschehen ein, Martin Schuster auf Platz 100.

Alle Tabellen finden sich wie immer in der PDF-Datei.

Woche 24 (3.9.-9.9.): Letzte Chance für Landesligapunkte?

veröffentlicht um 13.09.2012, 11:46 von Florian Mösch   [ aktualisiert 25.09.2012, 00:52 von Winfried Schöch ]

Ganze fünf Piloten haben in der vergangenen Woche die wenigen Chancen nutzen können, um für die Liga noch einmal Punkte zu sammeln. Nur elf Flüge wurden in der 24. Wertungswoche im OLC gemeldet, zwei erreichten das Minimum von 50 Punkten allerdings nicht. Bernd Schröder aus Kiel verpasst die Ligawertung dabei nur um 0,31 Punkte. Die meisten Meldungen kamen auch diese Woche wieder von Dieter Immler aus Flensburg: mit fünf Flügen kamen insgesamt 495 Kilometer zusammen - womit er insgesamt deutlich am weitesten flog. Sein längster Flug brachte ihn gleich zum Wochenbeginn am Montag jedoch nur 168,5 Kilometer weit, was für Ihn auf der DG 800 162,5 Punkte bedeutet. Das Ergebnis konnte er auch am Donnerstag, an dem die einzigen weiteren Wertungsflüge gemeldet wurden, nicht mehr überbieten.

Zumindest von Lübeck aus war jedoch der Donnerstag der beste Tag: Andreas Redlin und Hans-Werner Grosse flogen jeweils beinahe 400 Kilometer bis nach Brandenburg und zurück. Nadine Sevegnani flog nicht ganz so weit, aber in die gleiche Richtung und immerhin 250 Kilometer bis an die Havel - im Gegensatz zu den ersten beiden musste sie dafür nicht den Motor ziehen. Damit haben die drei Piloten sich mit 337, 322 und 251 Punkten die ersten drei Tabellenplätze gesichert. Wolfgang Plehn ist am Donnerstag in der Platznähe geblieben, seine 82 Flugkilometer haben ihm nur noch einen Punkt, dem Aero Club aber auf der Zielgeraden effektiv noch einmal zwei wertvolle Punkte mehr gebracht.

Zu den Tabellen:

Da keine Wertungsflüge stattfanden, bleibt in den Jugendwertungen alles beim Alten: In der Jugendvereinswertung führt Grambeker Heide mit 26 Punkten Vorsprung auf Condor, Aukrug belegt deutlich dahinter Platz 3. Die darauffolgenden Plätze sind jeweils paarweise heiß umkämpft: Flensburg ist nur sehr knapp hinter Segeberg (Platz 4), Neumünster trennen nur 9 Punkte von den sechstplatzierten Lübeckern und Dithmarschen und Uetersen teilen sich punktgleich Platz 8.

Die Junioreneinzelwertung führt Thilo Scheffler (Condor) ganz knapp vor Axel Looft (Grambek), mit etwas Abstand folgt auf Platz drei Florian Voss (Grambek), der seinen Platz wiederum gegen Piet-Ansgar Scheffler (Condor) verteidigen muss. Platz fünf belegt Steffen Looft (Grambek), immer noch knapp über 100 Punkte erreicht Marc Duysen (Flensburg) auf Platz sechs.

In der Seniorenvereinswertung kann Spitzenreiter Lübeck seinen Vorsprung nochmals um neun Punkte ausbauen und führt nun mit 36 Punkten vor Segeberg, deren Vorsprung von 27 Punkten auf die drittplatzierten Grambeker gleich blieb. Condor und Kropp liegen ganz knapp beisammen auf Platz vier und fünf.

Die Senioreneinzelwertung führt weiter souverän Ullrich Schwarz (Segeberg) an, Hans-Werner Grosse (Lübeck) auf Platz zwei konnte seinen Vorsprung auf Christoph Schwarz (Segeberg) auf neun Punkte vergrößern - hier ist aber noch alles drin, auch für die Verfolger Jörg Arnold (Grambek, drei Punkte hinter Christoph), Axel Looft (Grambek) und Hendrik Geilsdorf (Neumünster, beide fünf Punkte hinter Jörg). Auch Thilo Scheffler (Condor, fünf Punkte hinter Axel und Hendrik) und Alwin Kroh (Flensburg, vier Punkte hinter Thilo) könnten mit einem Wochensieg noch die Top-3 erreichen!

Alle Tabellen finden sich wie immer in der PDF-Datei.

Woche 23 (27.8.-2.9.): Magic Monday

veröffentlicht um 05.09.2012, 11:42 von Winfried Schöch   [ aktualisiert 07.09.2012, 11:14 von Winfried Schöch ]

Alle Tabellen finden sich wie immer in der PDF-Datei.

In der vergangenen Woche wurden einmal wieder die Piloten begünstigt, die sich werktags in die Luft begeben konnten: geflogen wurde fast ausschließlich am
Montag, dann aber umso erfolgreicher: Zum Wochenauftakt wurden mit 23 Flügen fast 10.000 Kilometer gemeldet. Die weitesten Flüge reichten von Schleswig-Holstein aus weit in den Südosten, die Lübecker Hans-Werner Grosse, Jan-Hinnerk Scheel und Nadine Sevegnani überquerten sogar die polnische Grenze. Hans-Werner (777 km, Platz 1) und Jan-Hinnerk (873 km, Platz 3) flogen weit nach Polen hinein und anschließend südlich um Berlin herum. Die beide erreichten dabei Schnittgeschwindigkeiten von 108 bzw. 112 Kilometern pro Stunde! Leider hat Jan-Hinnerk den Heimatplatz am Abend nicht mehr ganz ohne Heimkehrhilfe erreichen können – sonst hätte er sich mit dem bislang weitesten Flug der Saison noch deutlich mehr Punkte sichern können. Von Neumünster aus reichte Hendrik Geilsdorf ein 614-Kilometer-Flug „nur“ bis an die Müritz, nach Celle und zurück nach Neumünster für den zweiten Tabellenplatz.
Ullrich Schwarz und Helmut Keuchel starteten von Wahlstedt aus in die gleiche Richtung. Bis hinter Neuruppin flogen die beiden gemeinsam, Ullrich machte seine zweite Wende in Salzgitter, Helmut leistete sich eine Abkürzung knapp nördlich von Wolfsburg, um etwa eine halbe Stunde früher als Ulrich wieder in Wahlstedt zu landen. In der OLC-Tabelle liegen die beiden schließlich nur 1,6 Punkte auseinander auf den Plätzen vier und fünf.
Es folgen auf den weiteren Plätzen Christian Cramer und Rouven Obeloeer aus Schleswig und eine Reihe von Meldungen aus Aukrug, Kiel, Grube, Rendsburg und Flensburg.
Ganz Schleswig-Holstein war in der Luft. Ganz Schleswig-Holstein? Nein! Neben den Lübecker Piloten werden auch die Wahlstedter auf die Meldungen aus Grambek gewartet haben, geht es doch eng zu an der Tabellenspitze - doch obwohl die Voraussetzungen optimal waren, startete aus Mölln am Montag überraschend kein Segelflieger. Ob sich Grambek damit vollständig aus dem Kampf um den Spitzenplatz bei der Landesliga-Vereinswertung verabschiedet hat? Schade, das würde etwas von der Spannung nehmen.

Im weiteren Verlauf der Woche startete vor dem Wochenende nur noch Dieter Immler aus Flensburg, der am Montag zunächst den 20. Tabellenplatz erreicht hatte, zu drei weiteren Flügen, mehr als 141 km waren aber nicht drin. Am Samstag folgten immerhin noch fünf, am Sonntag nur zwei weitere Flugmeldungen. Samstag musste Dieter sich dann Martin Knops aus Schleswig geschlagen geben, dem es als einzigem gelang, noch in die Wochenwertung einzusteigen.

Für die Jugendlichen-Wertungen waren diese Woche nur drei Piloten zu berücksichtigen. Aus Lübeck startete Georg Serfling, der mit seinem Flug über 425 km in der LS4 neben dem 10. Platz in der Erwachsenenwertung die beste Platzierung der Jugendlichen schaffte. Jan Eric Jensen (254 km, Standard Cirrus) und Thilo Scheffler (249 km, DG 1000) aus Grube folgen auf Platz zwei und drei, auch diese beiden haben es in die Erwachsenenwertung geschafft, Jan Eric meldete dort für seinen Club den besten Flug der Woche.

Zu den Tabellen

In der Jugendvereinswertung bekommen Condor und Lübeck drei Punkte, an dem Gesamtergebnis ändert sich dadurch nichts. Auch die Junioren-Einzelwertung bleibt unverändert.

In der Seniorenvereinswertung kann Spitzenreiter Lübeck seinen Vorsprung auf 27 Zähler ausbauen. Segeberg zieht an den punktlosen Grambekern locker vorbei und hat nun ebenfalls 27 Punkte Vorsprung auf den dritten Platz. Der AeC Kropp auf Platz 5 schiebt sich bedrohlich dicht an Condor heran - hier wird es noch einmal richtig spannend! Neumünster kann einen Platz gut machen und nähert sich nun von Platz sieben aus den Flensburgern. In den engen Top-10 der Senioren-Einzelwertung tut sich einiges: Wochensieger Hans-Werner Grosse klettert von Platz fünf auf den zweiten Platz, Hendrik Geilsdorf von der acht auf die fünf, Nadine Sevegnani verbessern sich um einen Platz auf die neun.

Kommentar zum Liga-Reglement

Dieter Immler hinterließ im OLC einen Kommentar, mit dem wir uns intensiver beschäftigen wollen:

„wahrscheinlich einer meiner letzten Flüge die ich im OLC melde, es sei denn wir hier oben im hohen Norden bekommen einen Bonus weil wir einfach thermisch schlechter drann sind und so niemals einen Blumenopf gewinnen können.Vielleicht macht sich da mal die SEKO darüber Gedanken. “


Oha, das klingt nach großer Frustration. Es wäre jammerschade, wenn Dieter seine Flüge nicht mehr in den OLC stellen würde. Andere Piloten, gerade auch Jugendliche, schauen sich die OLC-Flüge an und versuchen, daraus zu lernen. Wir hoffen sehr, dass Dieter und andere Kritiker am bestehenden Regelwerk zum Schleswig-Holsteinischen Segelflugtag kommen und gemeinsam mit den anderen Vereinen diskutieren werden. Zur Erinnerung: Der Segelfliegertag findet am 27.1.2013 in Bad Bramstedt statt.

Wie stark die verschiedenen Standorte in Schleswig-Holstein thermisch benachteiligt oder bevorzugt sind, lässt sich kaum quantifizieren. Ein paar andere Anregungen für die Leistungen der Vereine kann man aus den OLC-Zahlen aber ablesen. Als Auswerter für die Landesliga haben wir uns besonders intensiv mit diesen Zahlen beschäftigt. Für die weitere Diskussion wollen wir Euch ein paar Erkenntnisse (Stand 27.8.) nicht vorenthalten.

Fliegerlager. Damit auch die Vereine an thermisch benachteiligten Standorten in Schleswig-Holstein in der Landesliga mal ganz vorne stehen können, werden alle Flüge von Schleswig-Holsteinischen Piloten, egal von welchem Flugplatz in Deutschland aus, für die Landesliga gewertet. Interessant ist, wer diese Möglichkeit tatsächlich nutzt: Die thermisch vermeintlich bestgelegenen Grambeker haben z.B. 12.063 von 48.018 Punkten (ca. 25%) außerhalb Schleswig-Holsteins erflogen, der AeC Kropp erreicht sogar fast 40%! Zum Vergleich: Flensburg erflog 4.158 von 22.509 Punkten (ca. 18%) außerhalb S-Hs - gerade einmal 21 Flüge von 5 Piloten.
Die Flensburger hatten terminlich Pech, weil bei ihrem Fliegerlager Anfang Juli in Neustadt-Glewe das Wetter halt auch in M-V mal mies war, Ende Juli konnte Marc Duysen in Roitzschjora dagegen ordentlich Punkte holen. Grambek streute auf viele verschiedene Termine: Anspach/Taunus Anfang Juli war ebenfalls eher schwach, Schnuckenheide-Repke und Waren Vielist im Mai waren hingegen sehr ergiebig und Ende Juli/Anfang August gab es noch einmal zahlreiche Kilometer auf der Berliner Heide und in Stölln/Rhinow.

Größe der Vereine. Dieser Effekt hat definitiv nichts mit dem Wetter zu tun: Die mitgliederstarken Vereine (z.B. Grambek, Lübeck) erfliegen automatisch mehr Kilometer. Ein Beispiel: Von Flensburg aus wurden an insgesamt 20 (offenbar guten) Tagen der Saison in 32 Flügen über 200 Punkte erflogen. Durchschnittlich sind an einem guten Tag in Flensburg also 1,6 Piloten in der Luft. Von Lübeck aus wurden tatsächlich deutlich öfter mehr als 200 Punkte erzielt: an 29 Tagen in über 92 Flügen. An einem guten Tag wird in Lübeck mit durchschnittlich 3,2 Piloten also doppelt so viel geflogen wie in Flensburg! Dabei kommen natürlich auch mehr km zusammen, auch ohne thermischen Vorteil. Die absoluten Zahlen sprechen eine ähnliche Sprache: 16 OLC-Piloten in Flensburg (6 über 200 Punkte), 29 in Lübeck (18 über 200 Punkte). Hinzu kommt, dass die mitgliederstarken Vereine es leichter haben, unter der Woche einen Flugbetrieb, auch ohne Eigenstarter, zu organisieren (irgendwer kann meistens). Auch dadurch können mehr Flugtage erreicht werden.
Vermutlich steigert nichts den Erfolg im dezentralen Wettbewerb mehr als neue Mitglieder!

Flugzeugpark. Auffällig ist beim Vergleich der Vereine auch die völlig unterschiedliche Ausstattung mit Fluggerät. Natürlich gibt es Privatflugzeuge, aber das preisgünstige Fliegen für Jedermann/-frau ist eben nur mit Vereinsmaschinen möglich. Wenn die Zahlen auf der Homepage aktuell sind, hat Flensburg gerade einmal drei Vereinsflugzeuge, einen Twin, eine LS4 und eine ASW 19. Dass damit weniger km geflogen werden als mit dem Material aus Lübeck (2x ASK-21, 2x Duo Discus, 2x LS4, Discus 2c, ASG-29), Segeberg (Duo Discus, 2x Discus, DG 101, Astir, ASK-13, Ka 6, Ka 8) oder Grambek (ASK-21, Duo Discus, Discus b, Discus 2b, Mistral-C, ASK-23b) liegt auf der Hand.
Zum Effekt der vielen Flugzeuge wieder ein Zahlenbeispiel: Der 5.5. war wohl einer der besten Tage des Jahres auch und gerade im Norden Schleswig-Holsteins (wir berichteten), die meisten großen Flüge gingen über Flensburg. Von Flensburg selbst starteten 4 Flüge mit über 1400 km, alle drei Vereinsflugzeuge flogen für den OLC. Segeberg hingegen meldete 8 Flüge mit über 3700 km, Grambek meldete ebenfalls 8 Flüge mit knapp 2800 km. Hier sieht man deutlich, welchen Einfluss die Anzahl von Überlandpiloten und die Anzahl der Flugzeuge auf das Ergebnis haben!
Auffällig ist übrigens nicht nur die reine Anzahl der Flugzeuge, sondern auch das Vorhandensein (mindestens) eines Leistungsdoppelsitzers bei den drei erfolgreichsten Vereinen. Abgesehen davon, dass Schüler und frische Scheininhaber mit den Duos für den Streckenflug interessiert werden können, tauchen die Duos auch häufig ganz oben in den Punkten auf. So wurden beispielsweise die beiden bisher punkthöchsten Flüge der Segeberger und der punkthöchste Flug der Lübecker mit Duo geflogen.

Leistungsverteilung. Flensburg hat trotz seiner Lage einen Spitzenpiloten: Alwin Kroh wird in der Landesliga auf Platz 6 geführt (in Woche 20 war es sogar noch Platz 4), bei den „OLC-Champions“ (beste 6 Flüge in S-H) belegt er Rang 10. Sehr auffällig ist der extrem große Abstand zum zweitbesten Flensburger Piloten. So hat Alwin in der Landesliga-Seniorenwertung 2,6 mal so viele Punkte wie der beste Vereinskamerad, in der OLC-Champion-Wertung sind es immer noch 1,7 mal so viele Punkte. Wenn an einem Flugtag neben Alwin noch andere Flensburger starten, dann fliegt Alwin oft mehr als doppelt so weit wie sie.
Bei kaum einem anderen Verein in S-H gibt es so krasse Leistungsunterschiede. Da für die Landesliga-Vereinswertung jeweils die besten Flüge zweier verschiedener Piloten zählen, ist es erstaunlich, dass Flensburg sich überhaupt so weit vorne halten kann (Platz 6 Vereinswertung).
Wie diesem Problem am besten zu begegnen ist, können wir nicht abschließend klären - vielleicht könnte das Streckenflugkönnen durch Flüge im Doppelsitzer (vgl. Punkt „Flugzeugpark“ oben) oder durch Teamflüge etwas besser weitergegeben werden (Teamflüge werden z.B. oft erfolgreich von Kropp und Grambek durchgeführt).

Alle Tabellen finden sich wie immer in der PDF-Datei.

Viel Spaß in den verbleibenden drei Ligawochen und allzeit gute Landung wünschen Euch

    Nadine, Winfried und Florian

Woche 22 (20.-26.8.): Sommerflaute

veröffentlicht um 05.09.2012, 10:42 von Winfried Schöch   [ aktualisiert 07.09.2012, 11:13 von Winfried Schöch ]

Im Vergleich zur turbulenten 21. Woche ist die Woche 22 schnell erzählt.

Das Wetter war durchweg sehr wechselhaft und oft völlig trübe. Am Dienstag meldete der einsame Kämpfer Dieter Immler aus Flensburg ca. 50 Punkte, am Mittwoch ca. 100 Punkte. Der Donnerstag war der vielversprechendste Tag der Woche, die wie immer sehr optimistische Vorhersage von Topmeteo wurde dieses Mal am gleichen Tag um 12 Uhr herunter korrigiert. Dennoch fanden immerhin drei Flüge bei starkem Westwind und zerrissener Thermik statt. Tagessiegerin Nadine Sevegnani (Lübeck) flog mit einer Schauerfront im Rücken zunächst nach Crivitz hinter Pinnow und bog dann in den Süden nach Perleberg ab. Über Lübeck lag bei der Heimkehr wieder ein Schauer, ab dem Schaalsee musste daher der Turbo helfen - das Ergebnis waren dennoch beachtliche 260 km/250 Punkte.
Dieter Immler flog bei seinem weitesten Flug der Woche zunächst nach Dänemark hinein, dann an die Nordseeküste, wieder zurück nach Flensburg und dann noch ein kleines Dreieck in Platznähe - 163 km/168 Punkte.
Knapp unterlegen war schließlich Winfried Schöch (Lübeck), der sich in der LS4 für diesen Tag zuviel vorgenommen hatte - die Reise endete relativ überraschend nach 166 km/160 Punkten an der Elbe, wo die Wolken zwar schöner aussahen als im Norden, die Thermik sich aber gekonnt versteckte.

Ein mit sechs Stunden Autofahrt besonders hart erarbeiteter Landesligapunkt: Lübecks AG bei Lenzen (Elbe).

(Foto: W. Schöch)

Zu den Tabellen:

Da es diese Woche keine Flüge von Junioren gab, bleiben Junioren-Einzelwertung und Junioren-Vereinswertung unverändert.

In der Senioren-Vereinswertung kann Lübeck die 4 Punkte, die Grambek letzte Woche aufgeholt hatte, wieder ausgleichen und führt erneut mit 16 Punkten Vorsprung die Tabelle an.  Segeberg folgt mit weiteren 6 Punkten Abstand. Die wenigen vergebenen Punkte führten zu keiner signifikanten Änderung in der Senioren-Einzelwertung.

Alle Tabellen finden sich wie immer in der PDF-Datei.

Viel Spaß mit Woche 23 und allzeit gute Landung wünschen Euch

    Nadine, Winfried und Florian

Woche 21 (13.-19.8.): Starker Wochenbeginn, Badewetter am Wochenende

veröffentlicht um 22.08.2012, 01:31 von Florian Mösch   [ aktualisiert 22.08.2012, 04:19 von Winfried Schöch ]

Alle Tabellen finden sich wie immer in der PDF-Datei.

Landesliga

Die Luftmasse, die uns in Woche 20 das Rekord-Wochenende bescherte, hielt ihre Qualität noch ein wenig.

Am Montag waren immer noch 23 Piloten aktiv und bis Platz 12 wurden über 500 Punkte erflogen! Das Wetter war anspruchsvoller als am Sonntag, tolle Wolkenstraßen wechselten sich mit Ausbreitungen und großen blauen Löchern ab. Umso bemerkenswerter sind die Ergebnisse des Tages: Den Tages- und damit auch Wochensieg errang Axel Looft (Grambek, LS1-c) mit einem angemeldeten 470-km-Dreieck (OLC: 511 km) über Neuruppin und Wilsche knapp vor Vereinskamerad Jörg Arnold (ASW 20, siehe Fotos), der auf ähnlicher Strecke sogar 525 km anmeldete. Platz drei bis fünf gingen an Lübecker, wobei man die Unterschiede in den Punkten schon mit der Lupe suchen muss: Hartmut Döhler (Discus 2c) flog ein angemeldetes 500er-Dreieck über Neustrelitz und Wolfsburg, im OLC-Plus hatte er damit gerade einmal 0,07 Punkte Vorsprung auf Eckhard Schwartz mit Co Nadine Sevegnani im Duo und 6,1 Punkte Vorsprung auf Jan-Hinnerk Scheel mit Nimbus 4DM, die jeweils Jojos Richtung Dresden flogen. Jan-Hinnerk gelang mit Wende Großenhain in Sachsen (bei Riesa) der weiteste Flug der Woche: 764 km. Platz 6-9 des Tages gingen an die schon aus Woche 20 verdächtigen Pinneberger und Kropper in Oehna, der Vorsprung von Olaf Stark (Platz 6) auf Stefan Sendtko (Platz 7) war auch hier mit 0,03 Punkten rekordverdächtig knapp.


11:42 Uhr Ortszeit: Wolkenwürste bei Wittstock/Dosse

17:50 Uhr Ortszeit über Lauenburg, noch 20 km bis Grambek
und über 500 DMSt-km auf der Uhr (Fotos: Jörg Arnold)

Dienstag war schließlich ein bisschen die Luft raus, vermutlich mussten bei einigen Piloten auch mal wieder die Bedürfnisse des Arbeitgebers befriedigt werden. Insgesamt zehn Flüge wurden noch gemeldet, wobei die ersten drei Plätze nach Schleswig-Holstein gingen: Ullrich Schwarz (Segeberg) flog mit seinem Nimbus 3 mal gegen den Uhrzeigersinn über Burg bei Magdeburg nach Neustrelitz und zurück nach Wahlstedt - 584 km. Hinrich Spielmann toppte sein Ergebnis vom Vortag (350 km angemeldet) noch einmal mit einem angemeldeten 409-km-Dreieck. Hans-Werner Grosse knackte beim weitesten Flug des Tages mit einem Vieleck über Templin, Lüneburg und Neustadt-Glewe knapp die 600-km-Marke („[...] und Karin hat geschimpft.“). Platz 4-6 gingen nach Oehna, wobei wie schon am Vortag Olaf Stark (Pinneberg) vorne lag.

Der Mittwoch sah morgens mit gleichmäßigen, schmalen Wolkenstraßen über Lübeck noch gut aus, gegen Mittag trocknete der Himmel dann komplett ab. Hans-Werner Grosse gelang dennoch eine Rückkehr ohne Motorhilfe, Tagessieg mit 243 km („Dann passten wir mit dem Riesenvogel in viele Bärte nicht hinein - harte Arbeit! Vorteil: im Funk war es ganz ruhig.“). Platz zwei und drei gingen mit immerhin noch über 100 km an Arne Schierenbeck und Stefan Sendtko (beide Kropp) nach Oehna.

Ein vorwiegend deprimierend dunkler Donnerstag erlaubte keine OLC-Punkte in Schleswig-Holstein. Dafür meldete sich Johannes Loers (Dithmarschen) mit seiner ASW 19 und 334 km aus Schmallenberg zu Wort. Leider verschenkte Johannes viele OLC-Plus-Punkte, weil ihm am Ende etwas mehr als 1 km fehlte, um seinen Flugweg zu schließen. Hätte er den F-Schlepp über dem Platz beendet, wäre das nicht passiert.

Freitags wurde Optimismus verbreitet, der allerdings nicht überall mit größeren Erfolgen bestätigt wurde. Im Norden flog Alwin Kroh (Flensburg) bis nach Kolding nach Dänemark hinein und gönnte sich anschließend über dem Wattenmeer den Blick auf Sylt - Tagessieg mit 365 km, wobei im ersten Teil des Fluges oft an der 500m-Marke gekratzt wurde. Einfach sieht anders aus. Platz zwei und drei gingen mal an andere Kropper: Junior Tim Liesegang flog von Oehna aus 309 km mit LS8, Christian Cramer von Neustadt-Glewe aus 301 km mit Ventus 2cT/18m. Nach mühsamem Start mit fünfmaliger Motorhilfe gelangen Ullrich Schwarz mit Wilfried Graupner im Duo XLT noch 213 km mit Wende kurz vor Lüneburg, Helmut Keuchel (ebenfalls Segeberg) erkämpfte zwischen Lübeck und Hohenwestedt 210 km.

Das Wochenende wurde von recht stabiler Warmluft dominiert. Es wurde viel geschwitzt im Cockpit, der Sonntag war dank Hoch „Achim“ der bisher heißeste Tag des Jahres. Für längere Strecken war die Thermik zu schwach und unzuverlässig. OLC-aktiv war nur Lübeck mit kleineren Strecken im Gleitwinkel des Platzes am Samstag - die anderen PilotInnen haben offenbar (zu recht) dem Freibad den Vorzug gegeben.

Zu den Tabellen:

In der Junioren-Einzelwertung wurden diese Woche nur acht Punkte vergeben. Natürlich liegt Axel Looft als Gesamt-Wochensieger vorne, mit deutlichem Abstand folgen Neuzugang Tim Liesegang, der auf Anhieb Platz zwei schafft, Johannes Loers und Florian Voss (Grambek). Als weiteren Neuzugang begrüßen wir Leonard-Benjamin Krause (Kropp) mit seinen ersten beiden Landesligapunkten.

In der Gesamtwertung gerät Thilo Schefflers erster Platz deutlich unter Druck, Axel Looft ist nun bis auf drei Punkte an ihm dran! Floran Voss macht einen Platz gut auf die drei, ansonsten ist aufgrund der geringen Beteiligung in Woche 21 keine große Bewegung in den Top-10.

Die Jugendvereinswertung findet diese Woche ausnahmsweise mal völlig ohne Condor statt. Grambek kann sich daher an der Spitze weiter absetzen, Condor hat aber noch Chancen, den Spitzenplatz zurückzuerobern. Dithmarschen macht einen Platz gut und teilt sich nun Platz acht mit Uetersen. Kropp ist dank Tim und Leonard-Benjamin neu in der Jugendvereinswertung vertreten, an der Platzierung kann man noch was machen :-).

Die ersten neun Plätze der Senioren-Einzelwertung wurden am Montag erflogen, es gilt also das oben Beschriebene. Hinter Ullrich Schwarz sind Platz 2-8 in der Gesamtwertung noch heiß umkämpft. Diese Woche klettern Jörg Arnold von 4 auf 3, Axel Looft von 8 auf 4 und Hans-Werner Grosse von 6 auf 5. Auch hinter der Top-10 geht es noch sehr eng zu, hier ist fast alles möglich.

Die minimal kleineren Strecken der Segeberger hatten diese Woche große Konsequenzen in der Senioren-Vereinswertung - die Lübecker auf dem ersten Platz ziehen weiter davon, Grambek kann auf den zweiten Platz überholen und ist mit dem besten Wochenergebnis Lübeck dicht auf den Fersen. Kropp schließt mit einer weiteren sehr guten Woche gefährlich auf den viertplatzierten Condor auf, Dithmarschen auf der 9 hat Neumünster nun fast eingeholt.

Schülererfolge

Wie bereits vermutet, haben wir im letzten Bericht noch mindestens einen Schülererfolg vergessen: Am Samstag, 11.8., flog Diego Niermann (Grambek) mit einem Mistral-C 70 km überland nach Pinnow - herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der praktischen Prüfung


Startaufbau auf der Grambeker Heide (Foto: Jörg Arnold)

Alternative Wertungen

Neben unserer Landesliga gibt es noch viele andere Möglichkeiten, die Streckenflugergebnisse von Schleswig-Holsteinischen Piloten zu betrachten. Wir hoffen, dass diese Aufstellung dem ein oder anderen Piloten hilft, seine spezielle Nische zu finden, bzw. den Vereinen eine Orientierung bietet, wo das Engagement noch verstärkt werden könnte.

Fangen wir zunächst mit den weniger beachteten Wertungen an. Im letzten Jahr wurde eine spezielle Oldtimerwertung eingeführt, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass sich die Oldies auch mit Index praktisch nicht mit den modernen Fliegern vergleichen lassen. Florian Ruckert (bundesweit Platz 42) liegt mit seinen Ka-6-Flügen deutlich vor Christian Bielenberg, Jan-Michael Mette, Ingo Bielenberg und Jonas Hartwig. Insgesamt flogen in S-H diese Saison nur noch 18 Piloten Holz und Gemischtbauweise überland.

Ebenfalls wenig beachtet werden in Schleswig-Holstein die verschiedenen Speedwertungen. In der Speed-OLC-Einzelwertung S-H liegt Christoph Schwarz (bundesweit Platz 37) vor Hans-Werner Grosse, Ullrich Schwarz, Hendrik Geilsdorf und Jörg Arnold. Die Vereinswertung führt in S-H Lübeck klar vor Grambek und Segeberg an, bundesweit liegt aufgrund zahlreicher Flüge außerhalb S-Hs hingegen Grambek (Platz 69) vor Lübeck (Platz 74) und Kropp/Condor/Segeberg (Platz 119/120/121).
Für Bundesliga/2. Bundesliga/Quali-Liga zählen ja die jeweils drei schnellsten Flüge eines Vereins am Wochenende mit über 2,5 Stunden Flugdauer. Weil in S-H an vielen Wochenenden leider gar keine Flüge für diese Ligen eingereicht werden konnten, sieht es für uns zur Zeit eher mau aus: Lübeck ist mit Abstand stärkste Kraft, erreicht aber in der Quali-Liga nur Platz 19, Grambek folgt auf Platz 42 und Condor auf Platz 49. Für einen Aufstieg in die 2. Bundesliga müsste Platz 7 erreicht werden.
An guten Wochenenden können wir Schleswig-Holsteiner aber auch bundesweit mithalten, wie einzelne starke Rundenergebnisse zeigen. Vielleicht könnten wir uns mit etwas mehr taktischem Beteiligungsgeschick hier bundesweit deutlich besser präsentieren?

Die Wertung „OLC-Champion“ sieht für Schleswig-Holstein recht ähnlich aus wie die Senioren-Einzelwertung der Landesliga: Ullrich (bundesweit Platz 82) vor Christoph Schwarz, dann Jörg Arnold, Hans-Werner Grosse, Hendrik Geilsdorf. Die OLC-Vereinswertung S-H führt Lübeck mit großem Abstand vor den stärker werdenden Grambekern und Segeberg an. Bundesweit kommt Lübeck auf Platz 63, Grambek mit wesentlich mehr Flügen außerhalb Schleswig-Holsteins liegt auf Platz 66 nur knapp dahinter.

Bei den DMSt-Jugendwertungen kommt es auf die Flugzeugklasse an: Bei der DMSt-Junioren-Standard liegt Florian Voss (bundesweit Platz 31) vor Thilo Scheffler, Florian Peter, Steffen Looft und Georg Serfling. In der DMSt-Junioren-Club führt bei etwas höherem Punkteniveau Axel (bundesweit Platz 10) vor Steffen Looft, es folgen Alexander Dodel, Jan Eric Jensen und Markus Lenthin.

Die DMSt-Frauenwertung führt mit großem Abstand Nadine Sevegnani an (bundesweit Platz 30), es folgen Dyana Schildt, Pamela Lohse, Kerstin Graf und Jaqueline Heckendorf. Ganze 12 Teilnehmerinnen gibt es in Schleswig-Holstein, hier gibt es also noch großen Nachholbedarf! Bitte beachtet, dass für die DMSt-Frauenwertung nur einsitzig geflogene Flüge zählen.

In den klassischen DMSt-Wertungen gibt es folgende Zwischenstände:

  • Offene Klasse: Ullrich Schwarz (höchste Punktzahl aller Klassen!), Hans-Werner Grosse, Jan-Hinnerk Scheel. Insgesamt nur 7 Teilnehmer, auch hier tut Verstärkung not. Keine Damen in der Wertung.
  • 18m-Klasse: Auf sehr hohem Punktniveau Hendrik Geilsdorf vor Ingo Bielenberg und Stefan Sendtko. 35 TeilnehmerInnen.
  • 15m-Klasse: Jörg Arnold vor Martin Knops und Piet-Ansgar Scheffler. Nur 19 Teilnehmer, dementsprechend schwächere Konkurrenz. Keine Pilotinnen.
  • Standardklasse: Florian Voss vor Alwin Kroh und Thilo Scheffler. Mit 74 PilotInnen sehr gute Beteiligung, Ergebnisse aber deutlich punktschwächer als in der 18m-Klasse. Hier geht auch noch was.
  • Clubklasse: Hinrich Spielmann vor Axel Looft und Holger Arnold. Sehr hohe Punktzahlen in den Top-5, mit 76 TeilnehmerInnen sehr gute Beteiligung.
  • Doppelsitzer: Christoph Schwarz vor Olaf Stark und Eckhard Schwartz. Fantastische Punktzahlen auf Platz 1 und 2, über 1500 Punkte bis Platz 5, danach stark abfallend. Mit 82 PilotInnen zwar gute Beteiligung, viele haben aber nur einen einzigen Flug gemacht. Auch in dieser Klasse ist also noch einiges drin.

Erfreulich sind insgesamt die weitgehend überlappungsfreien Medaillenränge. Offenbar haben wir genügend TeilnehmerInnen, so dass nicht ein einzelner Pilot überall absahnen kann.

Rückblick auf die WM in Uvalde/Texas

Für diejenigen, die die WM weniger verfolgt haben, hier ein paar Highlights: Das Wetter muss fantastisch gewesen sein, es konnte an allen 13 Wettbewerbstagen in allen Klassen geflogen werden, daher wurden so viele Punkte wie noch nie erzielt (über 12000 an der Spitze!). Die dabei erzielten Schnittgeschwindigkeiten lagen meistens im Bereich von 150 km/h! Es gab kaum Unterschiede zwischen 15m, 18m und offener Klasse, bei dermaßen starkem Wetter ist man sich offenbar nahezu ebenbürtig.

In der 15m-Klasse lieferten sich von Anfang an Sebastian Kawa (Polen, Diana 2) und Matthias Sturm (ASW-27) ein heißes Duell um Platz 1. Nach zahlreichen Tagessiegen von Matthias Sturm sah es zunächst nach dem Weltmeistertitel für Deutschland aus, ein für Matthias tragischer 10. Wettbewerbstag (Platz 33) kam schließlich leider doch noch dazwischen - nun ist er hinter Sebastian Kawa Vize-Weltmeister, herzlichen Glückwunsch! Ansonsten flogen in der 15-m-Klasse noch David Bauder und die amtierende Weltmeisterin Susanne Schödel. Zwischendurch lag David mehrere Tage auf Rang 3 und 4, am Ende wurde ein 9. Platz daraus. Susanne flog nach sehr gutem Start (Platz 9) im Mittelfeld mit, Platz 21 von 37 war das Endergebnis. Überschattet wurde Tag 12 von einer mid-air collision: Peter Hartmann (Österreich) und Louis Bouderlique (Frankreich) stießen beim Kurbeln zusammen, Peter musste wegen eines zerstörten Leitwerkes aussteigen. Zum Glück ist bis auf Rückenschmerzen bei Peter keinem der beiden Piloten etwas passiert. Der Tag wurde daraufhin für die 15-m-Klasse neutralisiert.

Michael Streit und Robert Schröder (beide ASG-29) in der 18-m-Klasse hatten einen schlechten Start, arbeiteten sich dann aber langsam nach vorne. Michael wurde letztlich 5., Robert fiel leider am letzten Wettbewerbstag im dicht gedrängten Spitzenfeld noch von Platz 6 auf Platz 14 zurück. Zbigniew Nieradka (Polen) konnte seinen Weltmeistertitel souverän verteidigen.

Am ersten Wettbewerbstag kamen in der Offenen Klasse nicht alle Piloten rum, auch Michael Sommer (EB-29), Tassilo Bode und Holger Karow (beide Quintus M) gehörten nicht zu den Glücklichen. In einer spannenden Aufholjagd von Michael und Tassilo wurde danach der Rückstand auf Laurent Aboulin (Frankreich) beinahe täglich verkürzt, es reichte am Ende aber nicht ganz: Start-Ziel-Sieg für Laurent, Platz 2 für Michael und Platz 4 für Tassilo. Holger konnte Platz 12 erreichen. Der von Technikfreunden mit großer Spannung erwartete Auftritt der neuen Generation von Offene-Klasse-Flugzeugen (Concordia, Quintus, Antares 23, JS1-C) ergab bei diesen starken Wetterbedingungen keinen klaren Sieger. Tendentiell fanden sich die neuen Flugzeuge eher an der Spitze wieder und die alten Muster hinten - ein paar Ausnahmen bestätigten aber diese Regel. Laurent wurde mit Quintus Weltmeister, die Tagessiege gingen aber gut verteilt auch an Antares 23, Concordia, JS1-C und EB-29.

Alle Ergebnisse sind in Soaring Spot zu finden. Sehr lesenswert sind außerdem die Teamblogs von Deutschland und Österreich und natürlich die Berichterstattung auf Soaring Café.

Alle Tabellen der Landesliga finden sich wie immer in der PDF-Datei.

Viel Spaß mit Woche 22 und allzeit gute Landung wünschen Euch

Nadine, Winfried und Florian

Woche 20 (6.8.-12.8.): Tolles Fliegerlager und Rekord-Wochenende

veröffentlicht um 16.08.2012, 00:14 von Winfried Schöch   [ aktualisiert 07.09.2012, 11:11 von Winfried Schöch ]

Am Montag deutete sich, wenn auch nur sehr zaghaft, an, dass es die Woche des AeC Kropp werden sollte. Rouven Obelöer flog sich im Fliegerlager in Oehna Zellendorf im Fläming schon einmal mit 158 km warm. Am Dienstag gingen gleich die ersten drei Plätze mit weiten Strecken vom Fläming aus an Kropp: Stefan Sendko flog 529 km, Arne Schierenbeck 499 km und Rouven Obelöer 442 km. Am Mittwoch lag Rouven mit einem 642-km-Ei (Harzrand, Chemnitz, Bautzen; 685 Punkte) vorne, sein sprachlich eher fragwürdiger Kommentar: „Ey, krass, alter wie dem 26 am gleiten dran ist“. Arne und Stefan flogen mit jeweils 350 km auf Platz zwei und drei, Platz vier ging an Johannes Loers (Dithmarschen), der von Schmallenberg im Sauerland aus 194 km flog. Erstmals in Woche 20 konnten am Mittwoch auch in Schleswig-Holstein über 100 km geflogen werden: Dieter Immler (Flensburg) hielt mit 152 km die Fahne hoch.

Grube zeigte sich am Donnerstag mit vier von acht Flügen besonders aktiv und konnte verdient den Tagessieg nach S-H holen: Junior Thilo Scheffler reichten dafür 238 km mit Max Pfizenmaier in der DG 1000. Platz zwei ging, Überraschung, an Rouven Obelöer mit praktisch gleicher Distanz aber höherem Index. Der dritte Platz von Dieter Immler (190 km) war ein ganz besonderer: Dies war sein 50. beim OLC eingereichter Flug in diesem Jahr! Wir sind gespannt, wie viele Flüge bis zum Ende der Saison noch dazukommen.
Freitag gingen wie schon am Mittwoch die ersten drei Plätze nach Oehna und der vierte Platz nach Schmallenberg. Tagessieger wurde, Ihr habt es sicher schon erraten, Rouven mit 499 km. Den Piloten von Platz zwei, Olaf Stark (Pinneberg, 241 km), können wir gleich im Hinterkopf behalten (siehe Sonntag).

Himmlischer Blick über den Nord-Ostsee-Kanal in Richtung Kiel.

Während die Basis am Samstag in zentralen Schleswig-Holstein lange kaum über 1000 Meter stieg, luden am Sonntag herrliche Wolkenstraßen, die zum Teil bis über die Ostsee ragten, zum Streckenflug ein.

Foto: Carsten Sónyi
Für den Samstag sagte TopMeteo ein kleines, sehr gutes Fluggebiet zwischen Lübeck und Kiel voraus. Außerdem wurde die Ostseeküste von Lübeck bis Greifswald „dunkelblau“ bewertet. Die Thermik begann früh, schon beim Aufbauen vor 9 Uhr gab es schönste, tiefhängende Cumuli am Himmel. Wer der TopMeteo-Vorhersage in Richtung Kiel traute, wurde enttäuscht: die Bärte standen eng, aber mit Flughöhen zwischen 700 und 1000 Meter kam man oft nicht flott voran.
Die weitesten Strecken wurden von denen geflogen, die sich gleich für den Osten entschieden: Florian Voss, Axel Looft und Jörg Arnold mit Jennifer Wolf im Duo (alle Grambek) flogen praktisch das gleiche Dreieck über Neubrandenburg und Wilsche und erzielten mit Strecken um 620 km jeweils über 700 Punkte! Platz vier bis sechs ging an Lübeck: Hans-Werner Grosse flog beim längsten Flug des Tages 674 km, punktemäßig knapp dahinter folgten Wolfgang Rojahn und Andreas Redlin. Bis Platz 16 wurden mehr als 500 Punkte erflogen. Insgesamt wurden 77 Flüge für die Landesliga gewertet - bislang Rekord in dieser Saison! Mit 21.360 km wurde auch fast das bislang beste Ergebnis vom 5.5. (21.886 km) erreicht.

Auch der Sonntag wurde falsch vorhergesagt: auf TopMeteo sah es nach großflächiger Blauthermik aus, doch die erfahrenen Piloten verkündeten „in den Vorhersagemodellen wird die Bodenfeuchte nicht ausreichend berücksichtigt, das wird schon“. Und deutlich später als am Samstag, kurz vor 12 Uhr, war es dann auch so weit, herrliche Wolkenstraßen standen bei kräftigem Südostwind über Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Brandenburg und dem Osten Schleswig-Holsteins, die Steigwerte lagen häufig um 4 m/s. Die drei puonkthöchsten Flüge des Tages wurden wieder von Oehna aus geflogen: Olaf Stark errang im Duo mit Cornelia S-H (???) mit 663 km und 772 Punkten den Wochensieg mit einem Dreieck über Krosno/Crossen in Polen, Hainichen (bei Chemnitz) und Stendal. Die weitesten Flüge gelangen „Pilot der Woche“ Rouven Obelöer (765 km, Platz 2) und Stefan Sendko (744 km, Platz 3) mit ihren 26en im Teamflug zwischen Krosno und Harz.

Die AG aus Neuruppin erwischt beim Sightseeing über Schwerin Namensvetter AG aus Lübeck, die unter dicken Wolkenstraßen „langballert“.

Foto: Christoph Schümann, LSC Kranich
Der punkthöchste Flug von Schleswig-Holstein aus und damit Platz vier ging an Hendrik Geilsdorf (Neumünster), der bei seinem 600er-Dreieck Stavenhagen (bei Malchin) und Klötze (nahe Gardelegen) besichtigte. D-KKKK fühlt sich auch in Schleswig-Holstein wohl, dieses Mal flog sie mit Jan-Hinnerk Scheel und Nadine Sevegnani (beide Lübeck) am Steuer den schnellsten Flug der Woche (108 km/h, 696 km, Platz 5). Die ersten 17 Plätze konnten über 500 OLC+-Punkte ergattern! Insgesamt wurden am Sonntag immerhin noch einmal 50 Flüge mit ca. 16.500 km gewertet.

Das gute (Flug-)Wetter sollte sich noch einige Tage lang halten, aber dazu dann mehr in der nächsten Woche. Jenseits von den sportlichen Höchstleistungen gibt es diese Woche auch einige Schüler-Erfolge zu feiern. Bei der Vielzahl der Flüge haben wir sicherlich noch einiges übersehen, auf jeden Fall wissen wir von folgenden Ereignissen: Am Samstag flog Kurt Sonyí (Neumünster) seinen 50-km-Flug mit Landung auf fremdem Platz in St. Michaelisdonn. Luise Braun (Grube) flog mit Klaus-Joachim Scheffler ihre „100-km-Überland-mit-Lehrer“ und landete nach 188 km in Lübeck. Am Sonntag absolvierte Ralf Böttger (Leck) erfolgreich seinen 50km-Flug (86 km), die Strecke zwischen Leck und Flensburg hatte er am Tag vorher schon einmal mit dem Twin abgeflogen.

Endlich haben wir mal wieder eine Junioren-Einzelwertung mit vollen 20 Punkten zu vergeben, auch wenn das Niveau am Ende der Tabelle mit 110 km noch nicht ganz an die Senioren heranreicht. Wie so oft machen Grambek und Condor das Rennen der Junioren unter sich aus, dieses Mal ist Grambek mit Platz 1-4 aber besonders erfolgreich. Florian Voss erreicht stolze 623 km im Discus und gewinnt damit nicht nur den Wochensieg der Junioren und Platz drei bei den Senioren, sondern führt auch noch locker die DMSt in der Standardklasse an. Teamflug-Kamerad Axel Looft liegt aufgrund des besseren Flugzeugs (Discus 2) knapp dahinter auf Platz zwei und bei den Senioren auf Platz vier.  Axels Bruder Steffen belegt mit 491 km in der LS1-c Rang drei (14 bei den Senioren). Rang vier geht an Florian Peter (510 km mit Discus, Platz 19 bei den Senioren). Condor musste sich diese Woche mit Platz 5 (Piet-Ansgar Scheffler, 526 km, ASW 27) und 6 (Thilo Scheffler, 516 km, LS8T) zufrieden geben. In der Piloten-Gesamtwertung können Steffen Looft (jetzt 5.) und Marc Duysen (jetzt 4.) einen Platz gut machen, Markus Lenthin (jetzt 9.) gleich zwei Plätze. Besonders dicht verfolgt sind Platz 3 (Piet-Ansgar Scheffler) und Platz 7 (Jan Eric Jensen).

Der Sonntag wurde von einigen Segelfliegern für Inselhopping genutzt. Andreas Diebel und Marc Duysen (hier im Bild mit XN) wagten gemeinsam den 8-km-Flug übers Meer nach Pellworm. Eine Stunde später wagte Dieter Immler die gleiche Strecke, nachdem er vorher schon ca. 25 km von Dagebüll nach Nordstrand über das Meer geglitten war.

Foto: Andreas Diebel

In der Junioren-Vereinswertung gibt es spannende Kämpfe um Platz vier, sechs und acht. Die Segeberger konnten durch Christian Bielenberg (247 km, DG 100) und Stefan Wischmann (174 km, Ka 6) in dieser Woche knapp an Flensburg auf Platz vier vorbeiziehen. Neumünster rückt mit Carsten Sonyí (226 km, Astir CS) und Lennart Hildebrandt (175 km, ASW 19) Lübeck auf die Pelle und Dithmarschen ist dank Johannes Loers (194 km, ASW 19) auf dem besten Weg, an Uetersen vorbeizuziehen.

In der Senioren-Einzelwertung gingen diese Woche zahlreiche Piloten mit mehr als 500 km leer aus! Die herausragenden Einzelleistungen wurden bereits oben gewürdigt, hier also nur ein paar Worte zur Tabelle: Platz 1-4 gingen in dieser Woche erstaunlicherweise fast punktleer aus. Jörg Arnold (jetzt Platz vier) kann knapp Hans-Werner Grosse überholen, beide sind jetzt gemeinsam mit Hendrik Geilsdorf und Axel Looft direkt an Alwin Kroh (ebenfalls Platz vier) dran. Die Plätze 4-8 trennen nur 6 Punkte! Florian Voss kann sich mit seinem tollen Flug auf Platz 9 verbessern.

Die Senioren-Vereinswertung gewinnen diese Woche der Kropp und Grambek mit jeweils 35 Punkten. Die Grambeker waren diese Woche mit sieben Piloten auch am häufigsten in den Top-20 zu finden. Ob Ihnen dieser Einsatz am Ende doch noch zum Gewinn der Landesliga verhilft? Zunächst einmal sind die Lübecker in der Vereinswertung wieder knapp vorne, sie führen jetzt mit vier Zählern Vorsprung auf Segeberg und 16 auf Grambek. Platz 4-6 (Condor, Kropp, Flensburg) haben jeweils so deutlichen Abstand voneinander, da wird sich frühestens in zwei Wochen eine Platzierung ändern. Platz 7-9 ist wieder spannender: Neumünster kann an Dithmarschen vorbeiziehen und ist jetzt ganz knapp an Aukrug dran. Durch den Wochensieg kann Pinneberg sich wieder an Kiel vorbei auf Platz 10 vorschieben.

Zu guter Letzt:
Abendstimmung über Lübeck mit Flügel vom Nimbus-4DM, fotografiert um 19:30 Uhr (!).

Foto: Nadine Sevegnani

Viel Spaß mit Woche 21 und allzeit gute Landung wünschen Euch

Nadine, Winfried und Florian


Alle Tabellen finden sich wie immer in der PDF-Datei.

Woche 19 (30.7.-5.8.): Mäßiger August-Start in Schleswig-Holstein

veröffentlicht um 10.08.2012, 05:27 von Florian Mösch   [ aktualisiert 10.08.2012, 05:32 von Winfried Schöch ]

Bevor wir zur Landesliga kommen, wollen wir zunächst auf einige Wettbewerbsergebnisse hinweisen.

Wettbewerbe

An der DM der Junioren in Stölln/Rhinow nahmen die Schleswig-Holsteiner Axel Looft (Grambek, Clubklasse) und Thilo Scheffler (Condor, Standardklasse) teil. Thilo konnte nach sechs Wertungstagen einen tollen sechsten Platz erreichen, herzlichen Glückwunsch!

Beim Heidepokal 2012 in Roitzschjora (26.7.-4.8.) wurden ebenfalls sechs von zehn Tagen gewertet - das ist in diesem Jahr schon eine erfreuliche Quote. Christoph Schwarz (Segeberg) konnte mit Co-Pilot Stefan Delfs den 4. Platz in der Offenen Klasse erreichen und sich damit für die DM im nächsten Jahr qualifizieren! Da Stefan Delfs bereits mit seiner Libelle in Jena-Schöngleina siegen konnte (wir berichteten), ist der LSV Segeberg bei der DM 2013 gleich doppelt vertreten - herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!

Über den Tellerrand von Schleswig-Holstein hinaus wollen wir außerdem noch auf die Segelflug-WM in Uvalde, Texas, hinweisen (15m, 18m, Offene). Am 5.8. war dort der erste Wertungstag. Insbesondere in der 15m-Klasse schlägt sich Team Germany bisher hervorragend, die OK kommt nach Fehlstart auch in Schwung.

Landesliga

Achtung: die schöne und spannende Zeit der Landesliga neigt sich dem Ende zu! Es sind nur noch 6,5 Wochen Landesliga bis zum Ende der Liga-Wertung am 23.9. - wer noch nach einer besseren Platzierung schielt, sollte sich jetzt ins Zeug legen.

An fünf von sechs Flugtagen wurde der Tagessieg außerhalb von Schleswig-Holstein erflogen. Natürlich liegt das auch an den oben genannten Wettbewerben, aber das Wetter begann im August in Schleswig Holstein auch mal wieder zu wechselhaft. Manchmal wähnt man sich noch im April.

Am Montag errang Ulrich Henke (Kiel, DG 800) mit 258 km von Klix aus den Tagessieg. Christoph Schwarz und Stefan Delfs (Segeberg) flogen am 3. Wertungstag des Heidepokals zwar weiter (271 km) mussten aber den Motor ziehen und haben mit dem Segelflugindex des Nimbus 4DM (123) natürlich das größere Handicap.

Am Dienstag waren längere Strecken möglich: Christoph und Stefan meldeten aus Roitzschjora 426 km - Tagessieg in der Landesliga. Punktemäßig knapp dahinter lag Wolfgang Paulsen (Kropp, 353 km) mit gleichem Startort, mit etwas Abstand folgen die Junioren Marc Duysen (Flensburg, 256 km), Thilo Scheffler (Condor, 283 km) und Alexander Dodel (Aukrug, 223 km), die auch alle außerhalb Schleswig-Holsteins flogen. Leider konnte der Flug von Alexander aufgrund eines fehlerhaften Loggerschriebs nicht gewertet werden, daher geht er diese Woche in der Landesliga leer aus. Den weitesten Flug in Schleswig-Holstein machte Dieter Immler (Flensburg, 154 km) mit seinem 43. OLC-Flug diese Saison (!), auch von Grube und Wahlstedt aus wurden kleinere Strecken gemeldet.

Der Mittwoch lief in Schleswig-Holstein gut. Zwar gingen wie am Montag der erste Platz an Ulrich Henke in Klix (454 km) und der zweite Platz an Christoph und Stefan in Roitzschjora (503 km), die beim Wettbewerb offenbar keine Möglichkeit hatten, zugunsten der OLC-Wertung ihren Kurs zu schließen. Die Plätze 3, 5, 8 und 10 in den Top-10 wurden aber in Schleswig-Holstein erflogen. Der weiteste Flug in S-H gelang Kerstin Graf mit Co Hartmut Döhler vom Heimatplatz Lübeck aus (325 km). Die Junioren konnten mehrfach in die Tages-Top-10 fliegen, so lag Axel Looft (Grambek, Platz 6) punktemäßig knapp vor Thilo Scheffler (Platz 7) und Marc Duysen (Platz 9).

Am Donnerstag wurde nur eine kleinere Strecke von Ulrich Henke aus Klix gemeldet. In Schleswig-Holstein gewitterte es nachmittags.

Freitag war schließlich wieder einmal der Tag der Woche für die Schleswig-Holsteiner: Ullrich Schwarz mit Sebastian Behlke (beide Segeberg) im Duo teilten sich den Tag perfekt ein, flogen 1,5 Stunden früher los und landeten 45 Minuten später als alle anderen - 523 km und 608 Punkte bedeuteten den Wochensieg! Das Umkreisen der Nachmittagsgewitter auf dem letzten Schenkel ersparten sich Joachim Häusler (322 km, LS4), Nadine Sevegnani (299 km, Discus 2c/18) und Eckhard Schwartz (228 km, LS4) - Platz 2, 3 und 4 des Tages gingen nach Lübeck. Von den jungen Talenten waren am Freitag nur zwei unterwegs: Jan Michel Mette und Dominik Gaus (beide Segeberg).

Das Wochenende gab in Schleswig-Holstein keine OLC-Punkte mehr her. Am Samstag holten sich wieder Christoph Schwarz und Stefan Delfs von Roitzschjora aus den Tagessieg (323 km) vor Joachim Aurich (Dithmarschen, 240 km), der von Berlinchen aus flog. Die Junioren Alexander Dodel und Marc Duysen (beide 183 km) punkteten beim Heidepokal, Steffen Looft (Grambek, 157 km) in Schnuckenheide-Repke. Der Sonntag blieb landesliga-punktfrei.

Zu den Tabellen:

In der Junioren-Wochenwertung liegt Grambek wieder leicht vor Condor und kann damit seinen Vorsprung in der Junioren-Vereinswertung leicht ausbauen. Platz drei bleibt bei Aukrug, die diese Woche punktlos blieben, Flensburg schiebt sich knapp an Segeberg vorbei auf Platz 4.

In den Top-10 der Junioren-Einzelwertung gibt es nur auf einem Platz eine Veränderung: Georg Serfling (Lübeck) belegt mit seinem 256-km-Flug am Mittwoch nun Platz 9.

Die Überraschung der Woche in der Senioren-Vereinswertung ist der späte Einstieg der SFG Husum auf Platz 13: Uwe Bieler und Volker Markussen erfliegen von Kamenz aus die ersten Saisonpunkte! An der Spitze verschafft sich Segeberg wieder fünf Punkte mehr Abstand auf den Verfolger Lübeck, der Abstand der beiden zu den drittplatzierten Grambekern ist diese Woche deutlich angewachsen. Dithmarschen verbessert sich um einen Platz auf die 8, Kiel rückt dank der starken Leistung von Ulrich Henke ebenfalls einen Platz auf Rang 10 vor.

Die Senioren-Einzelwertung wird nun wieder von Schwarz und Schwarz angeführt: Christoph verbessert sich durch den dritten Platz in der Wochenwertung auf Platz zwei in der Gesamtwertung, Junior Thilo Scheffler verbessert sich auf Rang drei in der Gesamtwertung. Alwin Kroh (Flensburg), Hans-Werner Grosse (Lübeck), Jörg Arnold (Grambek) und Hendrik Geilsdorf (Neumünster) auf Platz vier bis sieben holen diese Woche keine Punkte und werden daher von den Verfolgern unter Druck gesetzt. Florian Voss (Grambek) verbessert sich auf Platz zehn. Die in den letzten Wochen auffälligen Sprünge über 15 Plätze und mehr im Mittelfeld sind diese Woche nicht zu beobachten.

Viel Spaß mit Woche 20 und allzeit gute Landung wünschen Euch

    Nadine, Winfried und Florian

PS: natürlich findet Ihr auch diese Woche wieder die die Tabellen im PDF-File.

Woche 18 (23.-29. Juli): Heidepokal, Junioren-DM und spannende Flüge in Schleswig-Holstein

veröffentlicht um 02.08.2012, 09:29 von Florian Mösch   [ aktualisiert 02.08.2012, 09:29 von Winfried Schöch ]

Die Sommerferien machen es möglich: Diese Woche wurde an jedem Werktag fleißig geflogen!

Am Montag begann offiziell das Training für den 19. Heidepokal in Roitzschjora, und auf Anhieb wurden dort die weitesten Strecken für die Landesliga gemeldet: Hinrich Spielmann (Condor) und Marc Duysen (Flensburg) flogen im Team mit ihren Standard-Cirren 385 km. Punktemäßig lag Hinrich letztlich weit vorne, weil Marc seinen Track nicht schloss und daher die Dreieckpunkte verschenkte. Wir als Auswerter haben das in dieser Saison schon mehrfach beobachtet und können nur den Tipp geben, am Ende des letzten Schenkels noch einmal ganz bewusst und eindeutig die Kurslinie vom Abflug zu überqueren.

Auch am ersten Wettbewerbstag der Deutschen Segelflugmeisterschaft der Junioren 2012 in Stölln-Rhinow, von Klix und der Berliner Heide aus wurden am Montag um und über 300 km geflogen, die weitesten Flüge (166 km) in der Schleswig-Holsteinischen Blauthermik machten zwei Lübecker Flugzeuge (Kurt Klaffke mit Eckhard Schwartz im Duo, Nadine Sevegnani mit ASG-29) mit anschließendem Stelldichein auf einem Acker bei Wittenburg. Die unermüdlichen Jugendlichen aus Grube, diesmal Piet-Ansgar Scheffler und Martin Walter, holten mit ihren geschlossenen Dreiecken ähnlich viele Punkte.


Der Nimbus 4DM mit dem einprägsamen Kennzeichen D-KKKK wird die Liga noch bereichern... Foto: Ullrich S. Schwarz

Dienstag ging es zumindest von Grambek aus etwas besser, Jörg Arnold reichte das „norddeutsche Warmluftgeblubber“ für 285 km und den Tagessieg. Die Jugendlichen flogen von Stölln-Rhinow und Berliner Heide aus, waren an anderen Tagen der Wertungswoche jedoch noch erfolgreicher.

Die ersten beiden Plätze am Mittwoch gingen an Steffen (Grambek, 347 km) und Rainer Looft (Dithmarschen, 316 km), die von der Berliner Heide aus starteten. Die weitesten Flüge von Schleswig- Holstein aus gelangen wieder den Grambekern, dieses Mal Wolfgang Lühr (370 km) und Wolfgang Müller (309 km), jeweils mit Außenlandung - sonst hätte es wohl wieder für einen rein Schleswig-Holsteinischen Tagessieg gereicht.

Maik Daniel (Kropp) sorgte am Donnerstag für eine Schleswiger Überraschung: trotz offenbar äußerst niedriger Basishöhe auf den ersten Kilometern kämpfte er sich bis in die Gegend zwischen Salzwedel und Wittenberge vor - erst auf dem Rückweg, kurz vor dem Zielflugplatz bei Kiel musste er den Motor ziehen. 463 km mit DG 800/18 bedeuteten den Tagessieg, Platz zwei und drei gingen an die Grambeker Piloten Florian Voss und Jörg Arnold.

Wie schon letzte Woche fanden die längsten Flüge am Schluss statt: Am Freitag flogen Christoph Schwarz und Stefan Delfs (Segeberg) mit 612 km von Roitzschjora aus zum Wochensieg. Bereits am Vortag konnten die beiden einen 400er mit dem Nimbus 4DM D-KKKK hinlegen - dieses Flugzeug sollte man als Landesliga-Schleswig-Holstein-Fan im Auge behalten. Alexander Dodel (Aukrug) war mit sich selbst zwar nicht zufrieden, weil er knapp die Zeitwertung am 2. Wertungstag des Heidepokals verpasste, über 442 km (526 Punkte) mit ASW 15 und den Wochensieg bei den Jugendlichen in der Landesliga wird er sich aber hoffentlich trotzdem gefreut haben! Der weiteste Flug von Schleswig-Holstein aus gelang Joachim Häusler (Lübeck, 354 km) mit Winfried Schöch im Duo. Ab der A24 ging es eine Weile richtig gut bis Rheinsberg, am Ende reichte die letzte Mini-Thermik am Platz noch für einen 18-km-Abstecher nach Lübeck-City und damit für gerade einmal 9 Punkte Vorsprung vor Jörg Arnold und Micaela Niermann im Grambeker Duo.

Das Wochenende gab dieses Mal mit seinem wechselhaften Wetter nichts mehr her. Als einziger, einsamer Streiter flog Holger Arnold (Grambek) am Sonntag 5,5 Mal den Ith rauf und runter, für Landesligpunkte reichte das aber nicht mehr.

Zu den Tabellen: Der enorme Einsatz der Grambeker PilotInnen zahlt sich aus, sie gewinnen diese Woche beide Vereinswertungen. Auf Platz zwei landet ebenfalls in beiden Wertungen Condor.

In der Jugend-Vereinswertung übernimmt damit Grambek wieder die Führung vor Condor und Aukrug, Condor bleibt aber nahe dran. In der Senioren-Vereinswertung bleibt Grambek dritter, schiebt sich jedoch bis auf 10 Punkte an das Spitzenduo Segeberg/Lübeck heran. Durch den tollen Flug von Christoph und Stefan erobert Segeberg die Tabellenspitze zurück, der Abstand auf Lübeck beträgt allerdings nur 3 Zähler. Aukrug verbessert sich um einen Platz auf Platz sieben.

In der Jugend-Einzelwertung verbessert sich Marc Duysen auf Platz sieben, Martin Walter schafft knapp den Einzug in die Top-10. In der Senioren-Einzelwertung springt Christoph Schwarz von Platz sechs auf Platz drei, Jörg Arnold verbessert sich um einen Zähler auf Platz sechs, Axel Looft klettert auf Platz acht. Große Sprünge gibt es wieder im Mittelfeld, z.B. von Hinrich Spielmann (24→16), Marc Duysen (38→28), Alexander Dodel (40→25), Ulrich Henke (Kiel, 42→33), Howard Mills (Pinneberg, 66→45) und Maik Daniel (84→49).

Viel Spaß mit Woche 19 und allzeit gute Landung wünschen Euch

    Nadine, Winfried und Florian

PS: Die vollständigen Wertungen und Berichte der Vorwochen findet Ihr natürlich wieder in der PDF-Datei.

Hinweis: in der Jugendwertung war für zwei Piloten noch eine Nachmeldung für die 17. Woche nötig. Bitte meldet Euch unbedingt einmal, wenn Eure Jugendlichen zum ersten Mal für die Landesliga starten: bei unterschiedlichsten Schreibweisen in verschiedenen Listen, erkennen wir sonst nicht automatisch, ob die Piloten jugendlich sind oder nicht. Die Korrekturen sind sehr fummelig und aufwändig - wir hoffen in der Liste in diesem Bericht jetzt keine Fehler eingebaut zu haben...

Woche 17 (16.-22. Juli): Sonntagsfreuden

veröffentlicht um 30.07.2012, 01:25 von Florian Mösch   [ aktualisiert 30.07.2012, 01:42 von Winfried Schöch ]

In Woche 17 herrschte zunächst verhaltener Flugbetrieb. Am Dienstag wurden in Grube und Flensburg Wertungskilometer geflogen, am Freitag in Aue/Hattorf, wo die Lübecker ein Fliegerlager machen, und wieder in Grube. Am Samstag konnten Jörg Arnold und Wolfgang Lühr (Grambek) mit dem Duo die 300er-Marke knacken, auch andere Grambeker, Dithmarscher, Lübecker und Aukruger Piloten waren erfolgreich.

Im Nachhinein stellte sich das Alles jedoch als Vorgeplänkel für einen herausragenden Sonntag heraus. Knackige, lang anhaltende Cumulusthermik sorgte für Segelflugbedingungen, wie wir sie zuletzt vor einer gefühlten halben Ewigkeit Anfang Mai (5.5., 13.5.) hatten.
Christoph Schwarz mit Stefan Delfs im Duo flog gemeinsam mit Ullrich Schwarz (alle Segeberg) im Nimbus 3 zunächst nach Rendsburg und anschließend ein riesiges Dreieck um Neustrelitz und Salzgitter. Obwohl der Duo kurz vor Wahlstedt noch den Motor ziehen musste, reichte es nach ca. 750 km dank Index für den Tagessieg. Ullrich wird sich dennoch nicht beklagen: er schaffte seine angemeldete Strecke und strich dafür satte 1003 DMSt-Punkte ein! Damit liegt er nicht nur in Schleswig-Holstein in der offenen Klasse nahezu uneinholbar vorne, auch deutschlandweit belegt er nun mit 2845 Punkten Platz 7.
Hendrik Geilsdorf (Neumünster), Jörg Arnold (Grambek), Horst Tollgreef (Ikarus) und Hans-Werner Grosse mit Karin Grosse (Lübeck) schafften bei großen Dreiecken mit Wenden in der Lüneburger Heide und nördlich von Berlin über 600 km. Hans-Jürgen Wagner mit Wolfgang Rojahn (Lübeck), Karl-Heinz Boller-Rocholl (Aukrug), Joachim Häusler (Lübeck), Florian Voss (Grambek), Holger Arnold (Grambek) und Nico Iversen (Grambek) erreichten zwar keine 600 km, aber jeweils über 600 OLC-Plus-Punkte.
Insgesamt wurden am Sonntag 60 Flüge mit 17.778 km gewertet, noch weiter waren wir in dieser Saison nur am Ostersonntag (18.894 km) und am 5.5. (21.886 km) unterwegs. Das macht doch Hoffnung darauf, dass die Saison noch nicht ganz vorbei ist!

Immerhin 16 Landesliga-Punkte werden bei den Jugendlichen vergeben. Florian Voss (Grambek, 523 km mit Discus 2) ist klarer Wochensieger vor Jan Eric Jensen (Condor, 374 km mit ASW 19) und Piet-Ansgar Scheffler (Condor, 381 km mit DG 303). Weil bei den Jugendlichen also die üblichen Verdächtigen in üblicher Größenordnung punkteten, kommt es nur zu geringen Verschiebungen. Steffen Looft (Grambek) macht einen Platz gut auf die sechs, Marc Duysen (Flensburg) verbessert sich ebenfalls um eine Position auf Platz acht. In der Jugend-Vereinswertung liefern sich weiterhin Condor und Grambek ein knappes Duell mit einem Punkt Unterschied an der Spitze, mit deutlichem Abstand folgt Aukrug auf Platz drei. Uetersen konnte diese Woche einen Platz gut machen und ist nun auf Platz acht.

Bei den Senioren kann sich Ullrich Schwarz auf dem ersten Platz langsam zurücklehnen, sein Vorsprung auf Verfolger Alwin Kroh (Flensburg) beträgt nun schon fast 50 Punkte. Spannend verspricht der Kampf um Platz drei zu werden: Thilo Scheffler (Condor) schaffte es diese Woche nicht in die Seniorenwertung, daher hat er nun Hans-Werner Grosse und Hendrik Geilsdorf im Nacken. Christoph Schwarz machte mit seinem Wochensieg drei Plätze gut und steht nun auf Platz sechs. In der Senioren-Vereinswertung machen die Segeberger klar, dass sie auf Platz eins zurück wollen: Der Vorsprung von Spitzenreiter Lübeck beträgt nur noch einen Punkt! Ansonsten kann sich Neumünster um zwei Positionen auf Platz sieben verbessern, ganz neu steigt Ikarus auf Platz 12 ein.

Viel Spaß mit Woche 18 und allzeit gute Landung wünschen Euch

Nadine, Winfried und Florian

Die vollständigen Tabellen gibt es wie immer in den PDF-Datei.

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