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Tagesablauf

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Vor dem ersten Start

  • Flugbetriebsbeginn ist um 9.00 Uhr. Man trifft sich im Clubheim fürs Briefing. Der Wetteraussichten werden erklärt und der Flugbetrieb beim Flugleiter angemeldet. Bei Bedarf wird das Aufschließen des Tors organisiert
  • Die Anzahl der Flugzeuge, die benötigt werden, wird festgelegt
  • Der Startleiter oder eine andere erfahrene Person organisiert das Ausräumen. Merke: Segelflugzeuge sind sperrig! Wenn man einen Flügel anhebt, bewegt sich das andere Ende (meist nicht einsehbar) garantiert nach unten. Deshalb erst vergewissern, dann bewegen.
  • Startwagen und LEPO werden betriebsbereit gemacht
  • Der Windenfahrer kümmert sich um die Betriebsbereitschaft der Startwinde. Nachdem Klarheit über die Startrichtung besteht (in Absprache mit der Flugleitung), werden an den entsprechenden Stellen die Winde und der Start aufgebaut.
  • Bei Westwind werden die ausgeräumten Flugzeuge vor erfahrenen Mitgliedern zum anderen Ende des Segelfluggeländes gezogen.
  • Die Flugzeuge werden dem Check vor dem ersten Start unterzogen, mit Fallschirm, Bordbuch wenn nötig auch mit Logger ausgerüstet. Der erste Start kann nun erfolgen.

Der Flugbetrieb

Was hier kommt, lässt sich nie vorraussagen. Vielleicht fliegen alle Überland, vielleicht findet wegen mauer Thermik auch nur Ausbildungsbetrieb statt. Vielleicht kommen viele Gäste, vielleicht können wir ein neues Mitlied begrüßen. Eventuell macht auch ein Flugschüler seinen ersten Alleinflug, oder ein anderer kommt von seinem 50km Flug zurück. Nur eins ist sicher: Abends gibt es jede Menge zu erzählen...

Nach dem letzten Start

  • Am Ende eines Flugtages werden die Vereinssegelflugzeuge "nach Hause" geflogen, d.h., bei Landerichtung 25 oder 07 wird in Höhe der Halle P gelandet, wobei niemals in Richtung Hallen oder in Richtung abgestellter Flugzeuge gelandet, bzw. gerollt wird!!
  • Winde und Lepo werden betankt und in die Garagen gestellt. Startwagen und Tower werden aufgeräumt, die Batterien ans Ladegerät angeschlossen.
  • Der Startleiter kopiert die Flugdaten vom Start-Laptop auf den Vereinsrechner und druckt die Startlisten aus. Danach wird der Startlaptop wieder ans Ladegerät angeschlossen.
  • Die Flugzeuge werden gewaschen, abgeledert und mit den Flächenbezügen "angezogen. Die Akkus werden ans Ladegerät angeschlossen. Der jeweils letzte Pilot hat fü all das die Verantwortung, muss es aber nicht zwingend alleine machen - ein Hand wäscht die andere und beide Hände das Flugzeug.
  • Die Vereinsflugzeuge d.h. Segelflugzeuge, Motorflug zeuge und Motorsegler werden in die Halle P geschoben. Einige Flugzeuge werden dazu auf Rollhilfen (Kuller) aufgesetzt. Dabei übernimmt meistens ein erfahrenes Mitglied das Kommando über das Einräumen. Beim Schieben hat es sich bewährt, an jedem Ende des Flugzeugs (Flächen, Nase, Schwanz) einen Helfer zu postieren. Wichtig: Wenn es irgendwo eng wird, rechtzeitig und laut "Stop" rufen.
  • Die Bordbücher der Vereinssegelflugzeug werden anhand der Startlisten aktualisiert, wobei der letzte Pilot für die Führung des Bordbuches des jeweiligen Flugzeuges verantwortlich ist.
  • Danach wird geklönt und vielleicht noch gegrillt. Das Vereinsleben muss nicht mit dem Schließen der Hallentore enden. Hier sind dann auch Fliegergeschichten angebracht.

Es ist schwer vorherzusagen, wann Betriebsschluss ist. Das Wetter spielt hier eine maßgebliche Rolle. Wenn Du hingegen Rückholer bist (d.h. Du hilfst beim Zurückholen eines außengelandeten Segelflugzeugs), kann es für Dich sehr spät werden. Diese zeitliche Unsicherheit kann zu Schwierigkeiten führen, falls Du kein eigenes Transport mittel hast. Wenn Du Dich von anderen abholen lässt, kannst Du schlecht einen festen Abholtermin angeben. Besser ist es daher, bei den anderen Mitgliedern nach Mitfahrmöglichkeiten zu suchen oder den Abholer bei Bedarf telefonisch abzurufen.

Aktualisiert ( Donnerstag, 16. Juli 2009 um 09:17 )